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| 3 |
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| 3-suited (threesuited, three-suited) |
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Kombination von Karten bei Texas Holdem und Omaha mit drei Karten der gleichen Farbe |
| 3bet (Reraise) |
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Reraise nach einem Raise. Die zweite (weitere) Erhöhung in einer Wettrunde.
Der Begriff stammt aus den Fixed Limit Varianten, wird aber auch statt Reraise in Pot. und No-Limit-Spielen benutzt. |
| 3oak (Tree of a kind, set, Drilling) |
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Drei Karten der gleichen Wertigkeit (z.B AAA) |
| 4 |
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| 4bet |
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Re-Reraise nach einem Raise und Reraise. Die dritte (weitere) Erhöhung in einer Wettrunde. Der Begriff stammt aus den Fixed Limit Varianten, wird auch (Cap)genannt. Er wird aber auch statt Re-Reraise in Pot. und
No-Limit-Spielen benutzt. |
| 4oak (four of a kind, Quads, Vierling) |
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Vier Karten der gleichen Wertigkeit (z.B AAAA) |
| A |
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| ABC-Poker |
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Als ABC-Poker wird oft lehrbuchmäßiges Poker bezeichnet, dass nicht speziell auf bestimmte Gegner, Spielweise und Situationen eingeht. Meist wird eher zurückhaltend und sicher gespielt. Diese Spielweise wird oft von Spielern benutzt, die sehr viele Tische gleichzeitig spielen und dadurch keine Zeit haben, sich mit einzelnen Gegnern bsonders zu beschäftigen.
Dieser Spielstil kann durchaus erfolgreich sein, bietet aber Platz nach oben. Gute Gegner erkennen solche "Standardlines" und nutzen das ggf. aus. Man muss abwägen, ob die Gegner des jeweiligen Limits schlecht genug sind, um viele Tische mit ABC-Poker zu spielen, oder ob man besser die Tischanzahl reduziert und genauer spielen will, weil die Gegner besser werden. |
| Aces Up (Twopair Aces) |
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Eine Hand, die ein Paar Asse und ein zusätzliches anderes Paar beinhaltet. Es gibt auch Kings Up etc. |
| Add-On |
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Der Add-On ist ein oft nur einmal erlaubter Rebuy im Turnierspiel (Rebuy-Tourneys), den jeder Spieler vornehmen kann. Im Gegensatz zum normalen Rebuy ist ein Add-On unabhängig vom jeweiligen Chipstand. |
| Advertise |
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Advertise (Werben) bedeutet, eine bewusste, meist schlechte, Aktion am Pokertisch zu machen, um einem oder mehreren Gegner etwas vorzutäuschen. Die Investition in dieses "schlechte" Spiel dient dazu, einen falschen Eindruck zu vermittel und diesen später gegen die Gegner zu verwenden und auszunutzen.
Die preiswertere Version ist, nach gespielten Händen seine Karten (Bluffs oder auch Monster) zu zeigen. Natürlich ist es abhängig von der Qualität der Gegner. Sie müssen gut genug sein, um so etwas zu registrieren, aber nicht so gut, dass sie den Sinn erkennen und nicht darauf hereinfallen. Diese Spielweise wird von einigen Spielern gerne am Anfang einer Heads-Up Session angewendet. |
| AF |
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AF ist der "Aggression Factor" und zeigt die Aggressivität eines Spielers. Auch wenn keine Statistiksoftware genutzt wird, kann dieser Faktor manuell berechnet werden. |
| All-In |
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Das Setzen aller verfügbaren Chips / alles Geldes, das man zur Zeit vor sich zur Verfügung hat. Ein Spieler, der All-In ist, kann in der aktuellen Hand nicht mehr setzen, aber auch nicht zum Fold gezwungen werden. Dies gilt nicht für andere, noch im Spiel befindlichen Spieler. Am Ende der Hand nimmt derjenige, der All-In gegangen ist, am Showdown teil. Der Spieler, der All-In ist, kann nur den aktuellen Pot. und von seinen Gegner nur die Höhe der Chips gewinnen, die er zur Verfügung hatte. |
| Ante |
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Ante ist ein Zwangseinsatz, den "alle" Spieler vor dem Austeilen der Karten zahlen müssen. Ante wird also von jedem Spieler in den Pot gezahlt, zusätzlich zu den Spielern, die Blinds (und auch Ante) zahlen müssen.
Je nach Hausregel müssen Antes beim Seven Card Stud oder Five Card Draw gezahlt werden.
Beim Texas Holdem und Omaha werden Antes in Turnieren ab einem bestimmten Blindlevel erhoben. |
| Any Two |
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Das Spielen, Callen oder Raise. jeder beliebigen Starthand. |
| Average Stack |
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Die durchschnittliche Anzahl an Chips an einem Tisch oder in einem Turnier.
(Summe aller Chips / Anzahl der Spieler)
In Turnieren ist der Average Stack der Anhaltspunkt für die momentane eigene Platzierung. |
| B |
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| Backdoor Draw |
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Bei einem Backdoor Draw benötigt man nicht eine, sondern zwei Karten, um den Draw zum Flush oder zur Straight zu vervollständigen. Diese Backdoor (also durch die Hintertüre) Möglichkeit ist zwar relativ unwahrscheinlich, kann aber bei schwierigen Entscheidungen durch zusätzliche Prozentpunkte an Gewinnwahrscheinlichkeit
ausschlaggebend sein. |
| Backraise |
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Reraise nach einem Raise. Die zweite (weitere) Erhöhung in einer Wettrunde. Der Begriff wird statt Reraise oder 3-Bet gebraucht. |
| Bad Beat |
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Bad Beat ist das Verlieren einer Pokerhand, die lange Zeit hoher Favorit gegenüber einer gegnerischen war, dann aber (meist am River) trotz geringer Wahrscheinlichkeiten doch noch verloren wird. Typisch ist, dass Bad Beats oft von schlechten Spielern verteilt werden, da diese trotz geringer Chancen die Bets des Favoriten noch callen. |
| Bankroll |
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Als Bankroll bezeichnet man das Geld, dass ein Pokerspieler für das Pokern zur Verfügung hat und erübrigen kann. Meist ist es der Betrag, der bei einem (oder mehreren) Pokeranbietern deponiert ist. Manche Spieler ergänzen dies auch noch durch Gelder, die auf Kreditkarten oder Konten liegen, aber für den normalen Lebensunterhalt nicht benötigt werden. |
| Bet |
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Eine Bet ist jeweils der erste Einsatz (erstes Gebot)einer Setzrunde (außer den Blinds). |
| Betting Pattern |
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Betting Pattern sind wiederkehrende Muster in den Spielweisen eines Spielers in bestimten Spielsituationen und Händen. Man kann von Betting Pattern sprechen, wenn ein Spieler z.B. Draws immer passiv Made Hands aber immer aggressiv spielt. Als guter Pokerspieler sollte man stets versuchen, Betting Pattern bei seinen Gegern zu entdecken (und zu notieren) und gleichzeitig sein eigenes Spiel so variieren, dass man selbst nicht eingestuft werden kann. |
| Big Bet |
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In Fixed Limit Spielen ist die Big Bet der größere der beiden möglichen Einsätze. Diese Big Bet kommt erst am Turn und River zum Einsatz. Vor und nach dem Flop werden Small Bets gesetzt. |
| Big Blind |
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Big Blind ist der größere der Zwangeinsätze in einem Pokerspiel mit Blinds. Der kleinere wird Small Blind genannt. Die Blinds müssen zwangsweise vor dem Austeilen der Karten bezahlt werden. Welche Spieler in einer Spielrunde zahlen müssen, ist abhängig von der Position des Dealer Buttons. Der Spieler links neben dem Dealer zahlt den Small Blind, und der nächste Spieler den Big Blind. |
| Blank |
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Die Blank ist eine Gemeinschaftskarte, die wahrscheinlich keinem Spieler geholfen hat, seine Hand zu verbessern. Sie passt dann nicht zu den bereits liegenden Gemeinschaftskarten und ist auch keine hohe Karte |
| Blind |
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Die Blinds sind Zwangseinsätze, die Spieler in einem Spiel zahlen müssen, bevor sie ihre Karten bekommen. Der Small Blind wird vom Spieler direkt links vom Dealer gezahlt, der Big Blind vom nächsten Spieler. Wird nach den Blinds von anderen Spielern der Einsatz erhöht, müssen die Blinds lediglich den Differenzbetrag zahlen, oder ihre Karten weglegen und aussteigen. |
| Blinddefense |
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Die Verteidigung der Blinds, ist das Spiel gegen den Blindsteal. Die Blinddefense kann passiv durch einen Call erfolgen, oder aggressiv durch ein Resteal, also ein weiteres Raise. Die Qualität der Hände zur Blinddefense kann oft etwas schlechter sein, da auch die der "Stehlenden" schlechter sein kann. |
| Blindsteal |
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Blindsteal ist das erhöhen einer Hand aus später Position, die eigentlich nur marginal und duchschnittlich stark ist. Ziel ist es, die oft schlechten Hände in den Blinds anzugreifen und dadurch die Blinds zu gewinnen. Gleichzeitig hat der stehlende Spieler den Vorteil er Position, falls er gecallt wird. Gegen Spieler, die auch gut folden können, ist der Blindsteal eine starke Waffe. Gegen Calling Stations allerdings sollte man schon etwas stärkre Hände haben. |
| Blockbet (Blocking Bet) |
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Die Blockbet ist ein kleiner Einsatz in einer neuen Wettrunde und dient dazu, den Pot zu kontrollieren (klein zu halten) und evtl. den Gegner davon abzuhalten, eine größere Bet zu setzen. So kann man in vielen Fällen preiswert die nächste Karte sehen, oder zum Showdown kommen. |
| Blocker |
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Blocker sind Karten, die ein Spieler zur Vervollständigung seines Draws braucht, aber ein anderer Spieler schon auf der Hand hat. |
| Blow up |
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Blow Up ist wohl die höchste Stufe des Tilt. Bei einem Blow Up verliert ein Spieler in einer oder wenigen Händen aufgrund krasser Fehlentscheidungen und dem Spiel mit der Brechstage sehr viel Geld. In schier aussichtsloen Situationen werden verzweifelte All-In Bluffs gestartet, die dann zum Verlust des ganzen Stacks führen. |
| Bluff |
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Ein Bluff soll dem Gegner eine starke Hand vortäuschen, die man gar nicht hält. Ein Bluff zieht sich oft über mehrere Wettrunden mit dem Ziel, den Gegner dazu zu bringen, eine stärkere Hand als die eigene wegzulegen. Gute Bluffs sind immer logisch und dem Board angepasst. Neben den Pure Bluffs gibt es noch den Semi Bluff. Bei diesem
Semi Bluff glaubt man zwar, ein schwächewres Blatt als der Gegner zu haben, welches aber großes Potenzial hat, sich zu einer starken Hand zu entwickeln. Bei dieser Form des Bluffs ist man sowohl zufrieden, wenn der Gegner foldet, aber auch, wenn dieser callt und man die Gewinnerhand bekommt. Ebenso gibt es noch die andere Form des Bluffs, in der man dem Gegner vortäuscht, eine eher schwache Hand zu halten, um ihn dann später zu weiteren Zahlungen in den Pot zu verleiten. |
| Bluff Call |
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Dieser Spielzug findet oft Anwendung in Situationen, in denen der Gegner eine gute Starthand zu halten scheint, man selbst aber nichts hat. Ein solcher Bluff Call suggeriert oft dem Gegner mehr Stärke, als eine Raise. da er auszusagen scheint, den Gegner nicht vertreiben zu wollen. Voraussetzung daür sind aber Gegner, die gut genug sind, so etwas wahrzunehmen, und eine entsprechende Line auf den folgenden Wettrunden, wenn das Board sich entsprechend entwickelt. Als
Beispiel mag hier ein twosuited Flop dienen, worauf man an Turn oder River eine weitere Aktion macht, wenn noch eine Karte dieser Farbe kommt, ohne dass man den Flush tatsächlich hat. Aber die gesamte Spielweise war darauf abgezielt, dem Gegner dies vorzuspielen. |
| Bluff Catcher |
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Eine Hand, die nur stark genug ist, einen reinen Bluff zu besiegen. |
| Bluff Induce |
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Dies ist meist ein "Check for Bluff Induce" und bedeutet, dass man einem Gegner verleitet, mit einen eher schwachen and zu bluffen, wenn man selbst eine starke Hand hält. Dieser Spielzug ist anwendbar gegen Gegner, die auf eine Bet hin folden würden, aber agressiv genug sind, um die Chance zum Bluff zu ergreifen. |
| Board |
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Als Board bezeichnet man die auf dem Tisch liegenden Gemeinschaftskarten. |
| Boat (Full House) |
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Eine Hand, die aus drei Karten der gleichen Wertigkeit und zwei Karten der gleichen Wertigkeit besteht. Z.B. AAAKK |
| Bonus Whore |
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Als Bonushure wird ein Spieler bezeichnet, der sich bei verschiedenen Anbietern anmeldet, dort einen Bonus freispielt und dann zum nächsten wechselt. |
| Bottom Pair |
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Eine Karte der eigenen Hole Cards, die sich mit der niedrigsten Karte des Boards paart. |
| Bring-In |
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Ein Zwangseinsatz, der von einem Spieler in der ersten Wettrunde gebracht werden muss und die Wettrunde eröffnet. Z.B. in Card Stud muss der Spieler mit der kleinsten offenen Karte den Bring-in zahlen und so die Wettrunde eröffnen. Bring-in-Bets sind typisch in Spielen mit Antes als Zwangseinsätzen. |
| Broadway |
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Alle Karten von Zehn bis Ass nennt man Broadway-Karten |
| Broke |
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Broke am Pokertisch ist man, wenn man keine Chips mehr hat. Noch schlimmer kann es auch sein, dass man Broke ist, wenn die komplette Bankroll verloren wurde. |
| BSS (Bigstackstrategie) |
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Bei der BSS geht man man so viel wie möglich erlaubten Chips an den Tisch im Cash Game. Normalerweise sind das 100 BB. Im Gegensatz zur SSS (Smallstackstrategie) muss man bei BSS weit öfter Entscheidungen in späteren Setzrunden treffen. Daher ist die BSS wesentlich varianzreicher, kann aber auch profitabler sein. |
| Bubble |
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Die Bubble ist im Turnierpoker der Zeitpunkt, an dem der letzte Platz außerhalb der Geldränge gesucht wird. Wenn der Bubble Boy gefunden wurde, ist dann die Blase geplatzt und die restlichen Spieler sind ITM (in the money). |
| Bust Out (busten, busto) |
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Wer am Pokertisch "bustet", verliert in einem Turnier seinen kompletten Stack und scheidet aus. Beim Cash Game verliert man das gesamte Geld, dass man vor sich liegen hat. Gleichzeitig kann somit ein Spieler einen anderen auch "busten". |
| Button (Dealer Button) |
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Der Button ist die rotierende Position, von der ausgehend die jeweiligen Karten der aktuellen Hand gegeben werden. Der Spieler, der also grade am Button ist schließt die jeweilige Setzrunde am. Die Spieler links vom Button müssen Small Blind und Big Blind setzen. |
| Buy-In |
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Dieser Begriff bezeichnet das Geld, dass en Spieler an den Tisch bringt (beim Cash Game), bzw. den Betrag, der für ein Turnier gezahlt werden muss. Zusätzlich zur Turniergebühr kommt noch ein Entry Fee als Gebühr für den Veranstalter. |
| C |
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| Call |
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Als Call wird das einfache Bezahlen des Mindesteinsatzes, den ein Gegner zuvor gebracht hat, bzw. der Blinds, bezeichnet. |
| Call Down </ |
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Call Down ist das Bezahlen jedes von einem Gegner geforderten Einsatzes bis zum Showdown. Dieses "Runtercallen" ist bei Händen angeraten, die nicht gut genug sind, um zu raisen, die man aber auch nicht folden will, weil sie Potenzial zum gewinnen des Pottes. haben. |
| Calling Station (Station) |
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Ein extrem passiver Spieler, der sehr viele (zu viele) Blätter spielt und in den Wettrunden mit unterlegenen Händen viel zu lange mitspielt. Er callt viele Einsätze auch mit marginalen Händen in der Hoffnung, seine Hand gegen jede Wahrscheinlichkeit noch verbessern zu können. Auch wirklich gute Hände spielen solche Spieler ehr passiv. Zu beachten ist, dass solche Spieler nicht zu bluffen sind, weil sie nicht folden. Eine Calling Station weiß oft nicht, die Stärke der eigenen Hand richtig einzuschätzen. Ebenfalls sind solche Spieler nicht in der Lage, anhand von gegnerischen Aktionen deren Handstärken zu beurteilen. Psychologisch gesehen möchten diese Spieler auch die Gegner nicht durch agressives Spiel verärgern, weil man ja "miteinander spielt". |
| Cap |
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Der Cap ist die letztmögliche Erhöhung in einer Wettrunde. Bis auf wenige Ausnahme ist bei fast allen Anbietern die Zahl der möglichen Erhöhunen begrenzt (nicht die Höhe selbst). Bei einigen speziellen Formen des Cash Games ist es aber auch die Gesamthöher der möglichen eigenen Einsätze. Ist diese erreicht, ist der Spieler All-In, obwohl er noch Geld hat. |
| Card Dead |
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Card dead ist man, wenn man längere Zeit keine guten, bzw. spielbaren Hände bekommt. |
| Cash Game |
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Beim Cash Game spielt man Poker um Geld. Im Gegensatz zum Turnierspiel bleiben die Blinds bei einer festgelegten Höhe und jeder Spieler kann beliebig viel (bis zum Tischlimit) Chips nachkaufen. |
| Cash Out |
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Cash out ist eine Auszahlung. Der Begriff gilt sowohl für Auszahlungen vom Pokaranbieter auf ein Bankkonto, als auch für die Rückwandlung von Chips in Echtgeld. |
| Chase, (Chaser, Chasing) |
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Das "Jagen" und Mitgehen gegnerischer Einsätze mit der Hoffnung auf eine glückliche, wenig wahrscheinliche Karte. Calling Stations sind typische Chaser mit sehr verlustreichem Spiel. |
| Cheating, Cheater |
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Cheating ist jede Art Betrügerischer Manipulation. Im Online-Poker ist die Auslegung von Cheating bei einzelnen Anbietern unterschiedlich. So Betrachten manche das Sammeln von Spielerhänden (Mining) als Cheating, andere wiederum erlauben dies. Chipdumping und Absprachen zwischen Spielern (Collusion)Betrachtet man ebenfalls als Cheating. |
| Check |
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Ein Check (weitergeben, schieben) ist nur möglich, wenn kein Spieler zuvor einen Einsatz gebracht hat. Man checkt also, wenn man selbst keinen Einsatz bringen möchte, aber die Hand auch nicht folden will. |
| Check Behind |
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Der letzte Spieler eine Wettrunde kann check behind spielen, wenn alle in der Hand befindlichen Gegner zuvor gecheckt haben. |
| Check Down |
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Alle Spieler in einer Hand checken bis zum River ohne einen Eisatz zu bringen. |
| Check in the Dark |
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Ein Spieler checkt in the dark, wenn er den Check schon ankündigt, bevor die nächste(n) Karte(n) ausgeteilt sind. |
| Check-Raise |
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Beim Check-Raise erhöht ein Spieler, nachdem er zuvor nur gecheckt hatte und ein Gegner einen Einsatz gebracht hatte. Diese spiel kann eine sehr gute Hand demonstrieren, wird aber auch gern als Bluff oder Semi-Bluff eingesetzt. |
| Chipleader |
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Der Chipleader ist der Spieler mit den meisten Chips am Tisch oder im Turnier. |
| Coinflip |
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Der Coinflip (Münzwurf) ist das Spiel zweier in etwas gleich starker Hände mit eine etwas 50:50 Chance. Typische Coinflip Situationen sind z.B. zwei Broadway Cards gegen ein kleineres Paar. |
| Cold Call |
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Ein Coldcall ist das stumpfe Callen einer vorherigen Erhöhung, ohne selbst erneut zu raisen oder zu folden. |
| Cold Deck |
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Diese Bezeichnung wird benutzt, wenn in einer Spielrunde gleich mehrere Spieler eine starke Hand haben, so dass es so aussieht, als hätte jemand das Kartenspiel bewusst so gemischt. Oft bezeichnet man auch als Cold Deck, wenn ein Spieler mehrere gute Hände bekommt, aber immer gegen bessere Hände läuft. |
| Collusion |
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Collusion bezeichnet man die Absprachen zwischen mehreren Spelern in betrügerischer Absicht. Von Online Pokeranbietern werden entsprechende Programme eingesetzt, um unlogische Spielzüge und wiederkehrende Spielerkonstellationen aufzudecken. |
| Community Cards, (Boardcards, Gemeinschaftskarten) |
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Dies sind die Gemeinschaftkarten (Boardcards), die allen Spielern zur Bildung der besten Hand zur Verfügung stehen. |
| Community Pot, (Family Pot, Multiway Pot) |
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Anderer Begriff für Multiway Pot / Family Pot. So werden Spiele bezeichnet, in denen mehr als 4 Spieler in der Hand sind. |
| Complete |
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Ein Complete ist das Auffüllen des Small Blinds auf die Höhe des Big Blinds. Auch das Auffüllen auf die Höhe eines All-Ins, das nicht die geforderte Mindesthöhe eines Raises beträgt. |
| Connectivity |
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Connectivity oder Connectedness ist die "Verbundenheit" von Karten. Dies können die eigenen, aber auch die Boardkarten sein. Je näher die Werte der Karten beieinander liegen, desto mehr connected (verbunden) sind sie. |
| Connectors |
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Dies sind Karten, deren Werte direkt beieinander liegen (z.B. 8+7). Weiterhin gibt es One-Gap-Connectors (z.B. 8+6). Die Stärke dieser Hände liegt in der guten Möglichkeit, eine Straight direkt zu bilden, oder einen starken Draw am Flop zu treffen. |
| Continuation Bet, (Contibet) |
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Eine Continuation Bet wird von dem Spieler getätigt, der vor dem Flop geraist hatte. Dadurch bestätigt dieser, dass er ein starke Hand hat und gewillt ist, weiterhin aggressiv zu betten. Falls kein Spieler in dieser Wettrunde seine Hand verbessern konnte, wird durch eine Contibet oft ein Fold erreicht, da der Gegner davon ausgehen kann, gegen eine
starke Hand zu spielen. |
| Cooler |
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Ein Cooler ist eine verlorene, sehr starke Hand, die trotz richtiger Spielweise nicht zu gewinnen war. Normalerweise treffen in diesen Situationen zwei starke Hände aufeinander, die beide korrekt gespielt wurden. Z.B. treffen beide Spieler am Flop jeweils ein Set. |
| Counterfeit |
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Bei Varianten mit Gemeinschaftskarte wird die Hand eines Spielers counterfeited, wenn eine Gemeinschaftskarte geteilt wird, die das . Die passiert oft, wenn z.B. ein Flush (z.B. mit 4+3 in der Hand) bereits am Flop
vollständig ist. Jede weitere Karte dieser Farbe an Turn oder River kann die Hand des Gegners verstärken, wenn dieser eine einzelne Karte der Farbe hat. |
| Covered |
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Dieser Begriff kommt aus dem Turnierspiel. Jemanden zu covern bedeutet, mehr Chips als der Gegner zu haben und ihn mit einem All-In aus dem Turnier werfen zu können. |
| Cowboys |
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Zwei Könige als Starthand. |
| Crippled |
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Ein Begriff aus dem Turnierspiel. Ein Spieler crippled sich, wenn er nur noch wenige Chips übrig hätte, falls er die aktuelle Hand verliert. Danach wäre sein Stack so "verkrüppelt", dass er kaum noch Handlungsspielraum hätte. |
| Crying Call |
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Ein Crying Call ist das Zahlen einer gegnerischen Bet am River, obwohl man wahrscheinlich geschlagen ist. Allerdings hat man schon so viel in den Pot investiert, dass der Call trotz geringer Chance angebracht ist, fall der Gegner nicht die erwartete bessere Hand hält. |
| Cutoff |
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Die Position rechts vom Button. |
| D |
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| Dangler |
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Ein Dangler ist im Omaha eine Karte, die nicht zu den drei anderen Karten der Starthand passt, z.b. KQJ4. |
| Data Mining |
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Data Mining bedeutet beim Online-Pokern das Sammeln und auswerten von Händen (man spielt selbst nicht an den Tischen) mit einem Mining-Programm, um so Rückschlüsse auf die Spielweisen der Gegner zu ziehen. Die verschiedenen Pokeranbieter haben auch unterschiedliche Positionen zum Data Mining. Bei einigen ist es erlaubt, bei anderen alsBet rügerischer Versuch angesehen, sich einen Vorteil zu verschaffen. |
| Dead Blind |
|
Dies ist das Zahlen eines Blinds, obwohl man gar nicht an der Reihe ist. Es wird oft gesehen, wenn ein Spieler neu an den Tisch kommt, oder zuvor ausgesetzt hat. Das Setzen eines Dead Blinds ist oft ein Zeichen von Ungeduld und damit von schlechter Spielweise, das es mathematisch gesehen "verchenktes" Geld ist |
| Dead Money |
|
Dead Money ist Geld, das sich zusätzlich zu dem der noch aktiven Spieler im Pot befindet. Es werden die Blinds und Dead Blinds (zwangsweise bezahlt) ebenso bezeichnet, wie Geld, das von Spielern eingezahlt wurde, die bereits nicht mehr in der Hand sind. Bei schwierigen Entscheidungen kann das Dead Money den Ausschlag zu einer Aktion geben,
weil es die Pot Odds entsprechend verbessert. Die zweite Bedeutung des Begriffs wir für sehr schlechte Spieler benutzt. Deren Geld ist Dead Money, weil es fast zwangsläufig von ihnen verloren wird. |
| Deal |
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Ein Deal ist die Absprache und das vorzeitige Beenden eines Turnieres am Final Table. Es müssen sich alle verbliebenen Spieler beteiligen und gemeinsam einen Deal aushandeln, wie das offene Preisgeld untereinander verteilt werden soll. Nach welcher Methode das Geld aufgeteilt werden kann, ist je nach Anbieter bzw. je nach Turnier unterschiedlich. |
| Dealer |
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Als Dealer bezeichnet man den Kartengeber in einem Pokerspiel, bzw. die Position, von der aus anfangend im Uhrzeigersinn die Karten ausgeteilt werden. Die Dealerposition (Button) wandert in die gleiche Richtung nach jedem Spiel einen Spieler weiter. |
| Deception |
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Deception (Täuschung, Manipulation) umfasst sämtliche Handlungen, Spielzüge und Vorgehensweisen, die die eigene Handstärke oder Spielweise zu verschleiern sollen. Deceptive Plays können Bluffs und sonstige Spielzüge sein, die in späteren Händen den Gegner zu falschen Entscheidungen verleiten. |
| Deck |
|
Das verwendete Kartenspiel |
| Deep Stack |
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Ein Spieler ist deep stacked, wenn er deutlich mehr Chips oder Geld am Tisch hat, als das normale Tischmaximum, bzw. der Durchschnitt der anderen Spieler. Da man als Deep Stack einen Pot teuer machen kann und auf den Streets einer Hand hoch betten kann, hat man sehr gute Implied Odds und kann entsprechend Druck auf andere Spieler ausüber. Dadurch kann man größere Pötte spielen und gewinnen, aber auch verlieren. Beim Turnierspiel bezeichnet man jemanden als Deep Stack, wenn er entweder deutlich mehr Chips, als die restlichen Spieler hat, oder aber, wenn die Höhe des Stacks im Vergleich zu den aktuellen Blinds sehr hoch ist. |
| Deposit |
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Deposit ist das Einzahlen von Geld bei einem Pokeranbieter. |
| Desperation Call |
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Siehe Crying Call |
| Discounted Outs |
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Diese "bereinigten" Outs sind Karten, um die man die eigenen Outs reduzieren muss, da sie eventuell dem Gegner eine noch stärkere Hand als die eigenen bringen könnten.
Als Beispiel sei hier ein OESD genannt, der sich auf einem 3-suited-Board bietet. Zwar hat man 8 Outs zu seiner Straight, aber 2 dieser Outs sind in der Farbe von der schon drei Karten auf dem Tisch liegen. Der Gegner könnte noch eine Karte dieser Farbe halten und die eigene Straight würde dann gegen den Flush des Gegners verlieren. Da man natürlich nicht
"weiß", was der oder die Gegner in der Hand hält, muss man die Wahrscheinlichkeit, einbeziehen. Im obigen Beispiel würde man nicht von 8 Outs ausgehen, aber auch nicht von 6, sondern von 7 Outs. Dadurch hat man die Möglichkeit einbezogen, aber auch die, dass der Gegner keine Karte der Farbe hält, berücksichtigt. |
| Domination |
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In Texas Holdem und Omaha (mit Gemeinschaftskarten) bezeichnet man damit Hände, die eine andere Hand dominieren, weil sie eine Karte gleicher Wertigkeit beinhalten, aber eine höhere Beikarte (Kicker) haben. Eine Hand wie
z.B. KQ wird von AQ "dominated". |
| Donkbet (Donken) |
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Eine Donkbet (engl. Donkey = Esel) ist die Bet eines Spielers gegen den Aggressor der vorigen Spielrunde. Oft sieht man Donkbets von schwächeren Spielern, die vor dem Flop ein Raise nur gecallt haben, dann aber am Flop in den Aggressor "hinein donken". Oft sind dies dumme Spielzüge eines schlechten Spielers, machnmal aber auch Deception 3-Bets von
guten Spielern. Bei No Limit Spielen werden Donkbets auch als Blockbets benutzt, um den Pot klein zu halten und preiswert die nächste Karte sehen zu können. |
| Door Card |
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Beim Studpoker erhält jeder Spieler je zwei verdeckte und eine offene Karte als Starthand. Die offene Karte wird hierbei als Door Card bezeichnet. |
| Double Belly Buster |
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Dies ist ein Straight Draw, der zwei Gutshots beinhaltet (z.B. 98 bei Flop J75). Im Beispiel mach jede Zehn und jede 6 die Straight. Ein Double Belly Buster ist wie ein OESD zu werten. |
| Double Up |
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Wenn ein Spieler seine Chips in einer einzigen Hand verdoppeln kann, ist dies ein Double Up. |
| Downcard |
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Downcards sind alle Karten, die in Pokerspielen verdeckt ausgeteilt werden und nur für einem Spieler sichtbar sind. |
| Downswing |
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Ein Pokerphänomen, dass jeder gute Spieler kennt und schon durchlaufen musste. Trotz gutem und korrektem Spiel gibt es Phasen, in denen man permanent verliert, da man zwar richtig, aber die Gegner glücklicher spielen. Ein Downswing ist also einfach nur eine Pechsträhne. Downswings (und Upswings) gehören zum Pokern, da es ein Spiel mit Zufallskomponenten und dem Faktor Glück ist. Auch, wenn es "richtiges" und "falsches" Spiel gibt, kann man diese Faktoren nicht beeinflussen, oder gar ausschalten. Das nennt man im Poker Varianz. Schlägt die Varianz über
einen längeren Zeitraum immer nur negativ zu, hat man einen Downswing. Neben einem guten Bankrollmanagement ist das Wissen um Ursache und Wirkungsweise eines Downsings die beste Möglichkeit, diese Phase mit möglichst geringem Schaden zu überstehen. Da zum Downswing oft noch Tilt und Selbstzweifel kommen, bedarf es schon einiger Stärke und Qualitäten, um damit umgehen zu können. Hier erkennt man die wirklich guten Pokerspieler. Bei schlechteren Spielern kommt es leider auch häufig dazu, dass sie in dieser Pechsträne weiterhin zu hohe Limits spielen, oder sogar aus
Frust ihre gesamte Bankroll verblasen, statt vernünftig und besonnen im Limit abzusteigen und einen Neustart mit genügend Kapital anzugehen. |
| Draw |
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Ein Draw ist ein " unvollständiges" Blatt, dem eine oder mehrere Karten fehlen. Beim Flush Draw fehlen noch ein oder zwei Karten zum fertigen Flush. Das gleiche gilt für einen Straight Draw. Als Monster Draw bezeichnet
man eine Kombination aus unfertigen Händen (Straight- und Flush Draw), oder auch aus unfertigen und Made Hands (2-Pair und Draw). Noch zu erwähnen sind die so genannten Backdoor Draws bei denen noch zwei Karten zur fertigen Hand fehlen. |
| Drawing Dead |
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Eine Pokerhand bzw. ein Spieler ist drawing dead, wenn es keine Karte mehr gibt, mit der die Hand des Gegners zu schlagen ist. |
| Drawing Thin |
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Dies ist die mathematisch zwar mögliche, aber sehr unwahrscheinliche Chance, auf den folgenden Streets noch die Gewinnerhand zu bilden. |
| E |
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| Early Position |
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In Pokervarianten, bei denen der wechselnde Dealer Button die Reihenfolge der Setzrunde festlegt, sitzen die Spieler, nahe links vom Button in Early Position. Das bedeutet, dass sie den Nachteil haben, frühzeitig zu agieren und Informationen über die eigene Hand preiszugeben, ohne zu wissen, wie die Spieler nach ihnen agieren werden. Die Spieler in späteren Positionen haben somit den Vorteil, mit mehr Informationen handeln zu können. |
| Edge |
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Edge ist Vorteil anderen Spielern gegenüber, der sowohl aufgrund der eigenen Spielstärke, als auch aufgrund einer einzelnen Hand gegeben sein kann. Auch eine spätere Position in einer Wettrunde kann eine solche Edge sein. |
| Entry Fee |
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Entry Fee ist die Teilnahmegebühr an einem Pokerturnier, die direkt an den Veranstalter gezahlt wird. Im Gegensatz zum Buy-In fließt sie nicht in den Preispool mit ein. |
| Equity |
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Die Equity (Marktwert, Anteil), oder Pot Equity ist der Anteil eines Spielers am aktuellen Pot. Maßstab sind die Gewinnchancen die er im Durchschnitt auf lange Sicht hat. Die Equity ist unabhängig vom Ausgang der jeweiligen Hand, da sie sich auf die Gesamtheit der Pots bezieht, die langfristig die gleiche Spielsituation beinhaltet.
Beispiel: Eine Hand wie Ass + König hat gegen Dame + Bube eine Equity von 65%. Das heißt, dass von jeden Dollar im Pot Ass König 0,65 Dollar mathematisch gehören.
Die Schlussfolgerung aus diesem Wissen heißt also, dass man in solchen Fällen möglichst einen großen Pot spielen will, weil dann der mathematische Gewinn ebenfalls größer ist. Das gilt auch, wenn die spezielle Hand einmal verloren wurde.
In der Pokermathematik spricht man neben Equity von einer weiteren Berechnungsgröße, dem Erwartungswert (Expected Value, EV). Im Gegensatz zur Equity wird beim EV eine komplexe Berechnung aller möglichen Spielverläufe vorgenommen, so dass man ausschließlich auf der Basis einer Wahrscheinlichkeitsrechnung die Beurteilung der Hand vornimmt, ohne dabei die derzeit aktuelle Stärke in einer Spielsituation isoliert zu betrachten.
Beispiel: Unsere Hand ist T9 in Pik und unser Gegner hält AA. Der Flop ist 7 Karo und 8 K in Pik. Die EV Berechnung ermittelt nun die Summe aller möglichen Spielverläufe, Potgrößen und Betmöglichkeiten. Am Flop haben wir nichts als einen Draw, aber bereits eine Equity von fast 60%. Nimmt man nun eine Berechnung des Erwartungswertes vor, wird sich herausstellen, dass ein Raise deutlich besser ist, als ein Call. |
| Erwartungswert (Expected Value, EV) |
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Der Expected Value bezeichnet den Erwartungswert (Gewinn oder Verlust) einer Hand in einer konkreten Spielsituation unter Berücksichtigung aller möglichen Spielverläufe. So kann z. B. ein Call in einer Situation besser sein, als eine Fold. obwohl man deutlich im Nachteil ist, weil man bei einem Call nicht mehr Gewinn macht, sondern weniger Verlust, als bei einem Fold.
Berechnung:
Es werden die Wahrscheinlichkeiten der weiteren Spielverläufe und die möglichen unterschiedlich hohen Auszahlungen berücksichtigt.
FE = Foldequity
Pot = aktuelle Potgröße
Gewinn = Potgröße + erwartete gegnerische Zahlungen
EV Gewinn =
FE * Pot + (1 - FE) * Equity * Gewinn EV Verlust = (1 - FE) * (1 - Equity) * Kosten
EV = EV Gewinn - EV Verlust |
| Exposed Card |
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Dies sind die Karten, die für jeden Spieler offen auf den Tisch geteilt werden. Also die Gemeinschaftskarte bei Texas Holdem oder die Doorcard eines Spielers bei Stud. |
| F |
|
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| Family Pot |
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Siehe Community Pot oder Multiway Pot |
| Feeler Bet |
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Eine kleine Testbet, um eine gegnerische Reaktion zu provozieren und dadurch zusätzliche Informationen zu bekommen |
| Final Table |
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Der letzte Tisch mit den letzten verbliebenen Spielern eines Multitable Tournaments |
| First In |
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Der Spieler, der als erster in der Wettrunde handelt, bzw. handeln muss, ist first in. Dies gilt auch, wenn bereits andere ihre Hände gefoldet haben. Ein First-In-Raise wird auch Open-Raise genannt. |
| First in vigorish |
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Der Begrif stammt von Dan Harrington. Er beschreibt die Situation, dass der Spieler, der in einem Turnier als erstes raist, bzw. All-In geht, einen erheblichen Vorteil hat. Alle Spieler nach ihm können nur mit einer sehr starken Hand mitgehen und müssen Hände Fold.n, die sie ansonsten gerne gespielt hätten. Durch diese Initiative erhöht sich der Erwartungswert. Besonders bei höheren Blinstufen kann man nicht immer auf eine wirklich starke Hand warten und
kann sich diesen Umstand zu Nutze machen, wenn man als erster All-In geht. Geschieht dies aus früher Position, haben die Spieler unmittelbar nach dem Raise. den Nachteil, dass noch weitere Gegner hinter Ihnen noch stärkere Hände haben. Eine ähnliche Theorie beschreibt auch David Sklansky in seinem "Gap Concept". |
| First to act |
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First to act ist der Spieler, der als Erster in einer Wettrunde eine Entscheidung treffen muss. Im Gegensatz dazu ist der Spielerlast to act, der die Wettrunde abschließen kann. |
| Fish |
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Als Fish bezeichnet man im Poker einen schlechten Spieler, gegen dessen Spielweise man gute Gewinnchancen hat. Fische sind oft lernresistent und besitzen wenig strategische Kenntnisse. Sie spielen zu viele zu schlechte Hände du zahlen viel Geld bei geringen Gewinnchancen. Weitere Bezeichnungen für einen Fish sind Moron (Schwachkopf) oder Retard (Vollidiot). Findet man einen Tisch mit mehreren "Fischen", wird dieser auch als Aquarium bezeichnet. |
| Fixed Limit |
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Fixed Limit benennt eine bestimmte Bietstruktur. Die Betgrößen und Raisinghöhen sind von vornherein auf einen festen Wert begrenzt. In den ersten zwei Wettrunden (Preflop und Flop) darf jeweils eine Small Bet gesetzt werden, an Turn und River dagegen eine Big Bet . So sind die Betgrößen bei einem 1-2 Dollar Tisch dann 1 Dollar (Small Bet) und 2 Dollar (Big Bet ). Die Blinds wären in diesem Fall 0,5 und 1 Dollar. Bei den meisten Pokeranbietern ist die
Anzahl der 3-Bets und Raise. pro Wettrunde auf 1 Bet und 3 Erhöhungen begrenzt. |
| Flat Call |
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Eine Form des Slowplays, bei der man mit ener Hand nur callt, die aber eigentlich so stark ist, dass eine Raise angezeigt oder sogar erwartet würde. |
| Float |
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Ein Float ist ein einfacher Call gegen der Bet des Preflop Agressors mit der Absicht, in der nächsten Wettrunde selbst die Initiative durch eine Bet oder ein Raise zu übernehmen. Gegen gute Gegner kann man aber als Bluff Call floaten, um besondere Stärke zu zeigen. Verzichtet dann de Gegner in der nächsten Runde auf eine weitere Bet, kann man oft durch eine eigene dann den Pot mitnehmen. Gegen Gegner, die nicht Fold.n können, oder als Agressor immer mehrfach barreln lohnt sich ein Float als Bluff daher nicht. |
| Flop |
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Bei Pokervarianten mit Gemeinschaftskarte werden die ersten drei ausgeteilten Gemeinschaftskarte als Flop bezeichnet. |
| Flush |
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Ein Flush ist ein Pokerblatt, das aus fünf Karten der gleichen Farbe besteht. |
| Flush Draw |
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Ein Flush Draw ist ein Draw aus vier Karten der gleichen Farbe, um mit einer fünften Karte in der Farbe einem Flush zu vervollständigen. |
| Fold |
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Das ist das Ablegen der eigenen Karten und Aussteigen (Passen) aus einer Pokerhand. Die bereits bezahlten Einsätzen des Fold.nden Spielers bleiben im Pot und gehen am Ende der Hand an den Gewinner |
| Fold Equity |
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Da man eine Pokerhand nicht nur am Showdown gewinnen kann, sondern auch, wenn alle Gegner Fold.n, bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit, dass alle aussteigen, als Fold Equity. Diese Fold Equity ist auch eine Komponente bei der Berechnung des Erwartungswertes in eine Pokersituation, da sich damit auch die Pot Equity verändert. Beispiel: Zwei Spieler sind am River und können noch setzen. Gegen die Handrange des Gegners hat Spieler A eine Equity (Gewinnwahrscheinlichkeit) von 20%. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass Spieler B gegen einen Einsatz von Spieler A seine Hand zu etwa 20% Fold.t. Der Pot ist momentan 40 Dollar groß und die et von Spieler A Betrüge 10 Dollar. EV(Bet) = 20% * Auszahlung (Spieler B callt und Spieler A gewinnt) + 20% * Auszahlung(Spieler B Fold.t) + 60% * Auszahlung(Spieler B callt und Spieler A verliert) EV(Bet) = 20% * 50 Dollar + 20% * 40 Dollar + 60% * (-10 Dollar) EV(Bet)= 12$ In 20% der Fälle macht der Spieler 50,-- Reingewinn, zu 20% macht er 40,-- Reingewinn und in 60% verliert er 10,--. Insgesamt bringt der Einsatz von 10 Dollar einen durchschnittlichen Reingewinn von 12 Dollar. Nehmen wir den (unwahrscheinlichen) Fall an, dass Spieler B keinen weiteren eigenen Einsatz tätigen würde. Dann sähe die Rechnung so aus: EV(Check) = 20% * 40 Dollar + 80% * 0 Dollar (kein weiter Verlust) EV(Check) = 8,-- Dollar Somit ist durch die gegebene Fold Equity eine eigene Bet profitabler, als ein Check. |
| Forced Bet |
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Dies ist ein Zwangseinsatz in der ersten Wettrunde. Je nach Pokervariante kann diese in verschiedenen Formen als Ante, Blind oder Bring-In geschehen. |
| Freecard |
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Von einer Free Card spricht man, wenn ein Spieler kostenlos eine weitere Karte sehen kann, weil er in einer Wettrunde durch Checken aller anderen Spieler keinen Einsatz bezahlen muss. |
| Freeroll |
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Ein Freeroll ist ein Turnier, für das die Teilnehmer nichts bezahlen müssen. Eine weitere Bedeutung des Begriffs ist, wenn zwei Spieler jeweils eine gleiche (gleichstarke) Pokerhand halten, aber einer von beiden durch eine weitere Karte den Pot auch alleine gewinnen könnte, was dem Gegner nicht möglich ist. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn beider Spieler am Turn die gleiche Straight haben, aber z.B. Spieler A noch einen Flush mit der Rivercard materialisieren kann. Dieser befindet sich dann auf einem Freeroll. |
| Freezeout |
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Freezeout ist eine Turnierform ohne Rebuy, in der jeder Spieler ausscheidet, wenn er seine Chips verloren hat. Ein Turnier, in dem nur der Sieger das gesamte Preisgeld erhält, nennt man ebenfalls Freezout. |
| Full House (Boat) |
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Eine Pokerhand, bestehend aus einem Paar und einem Drilling. Haben zwei Spieler ein Full House, gewinnt derjenige mit dem höheren Drilling. Haben beide Spieler den gleichen Drilling, gewinnt der Spieler mit dem höchsten Paar. |
| Full Ring |
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Full Ring ist eine Pokerrunde mit sieben bis zehn Spielern. Im Online-Poker werden sowohl Tische mit maximal neun, als auch mit maximal zehn Spielern angeboten. Im Gegensatz dazu bezeichnet man Tische mit max. 5 oder 6 Spielern als Shorthanded. Allgemein ist festzustellen, dass Full Ring deutlich ruhiger zu spielen ist, wogegen Shorthanded dynamischer und aggressiver ist. |
| Fundamental Theorem of Poker |
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Fundamental Theorem of Poker David Sklansky stellt in seinem Buch "The Theory of Poker" den seiner Meinung nach wichtigsten Lehrsatz für das Pokerspiel auf, sein Fundamental Theorem of Poker (FToP): Spielt man seine Hand anders, als wenn man die Karten der Gegner kennen würde, profitieren die Gegner; spielt man seine Hand als wenn man die Karten der Gegner kennen würde, profitiert man selbst. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass es in jeder Situation immer nur einen einzigen korrekten Spielzug gibt. Nämlich den, den an mathematisch korrekt machen würde, wenn man die
gegnerischen Karten kennen würde. Das optimale Spiel ist also das mit dem höchsten Erwartungswert, bzw. mit dem niedrigsten Verlust. Hierbei ist immer zu beachten, dass es auch mit deutlich unterlegenen Händen mathematische Grenzen gibt, bei denen ein Fold die falsche Wahl wäre. |
| G |
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| Gambling |
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Beim Pokern bezeichnet man Spieler als Gambler, dessen Spiel nicht strategisch ist durchdacht ist, sondern auf sein Glück hofft. Auch besser Spieler können in bestimmten Situationen gamblen, was sie dann aber sehr bewusst unter Inkaufnahme eines erhöhten Risikos tun. |
| Gap Concept |
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Urheber des Gap Concept (Lücken-Konzept) ist David Sklansky. Es besagt, dass die tatsächliche Stärke einer Hand deutlich höher sein muss, um ein Raise mitzugehen, als wenn man selbst initiativ eine Erhöhung tätigt. Zwischen den Hadstärken, mit denen man eine Erhöhung Callen kann, und den Händen, mit denen man selbst raist, besteht eine Lücke, ein Gap. Das Gap Conzept beschreibt die Tatsache, dass man in einem Turner bei entsprechend hohen Blinds mit wesentlich mehr Händen die Blinds und Antes angreifen kann, als diese zu verteidigen. Das gleiche gilt für All-In Situationen. Die Konsequenz daraus bedeutet, dass Initiative in einer Pokerhand immer eine gute Waffe ist. |
| Gemeinschaftskarten (Community Cards) |
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Dies sind die Gemeinschaftkarten (Boardcards), die allen Spielern zur Bildung der besten Hand zur Verfügung stehen. |
| Grinding Grinden, Grind |
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Grinding bedeutet, auf "seinem" Limit ohne großes Risiko über lange Zeit Gewinne einzufahren, da man den anderen Spielern gegenüber eine Edge hat. Ein Grinder kann einen Teil seines Lebensunterhaltes damit verdienen, obwohl er durchaus in der Lage wäre, auch höhere Limits zu spielen, was aber mit einem höheren Risiko verbunden wäre. Nach einem Downswing kann, bzw. muss man sich auch wieder auf niedrigeren Limits "hochgrinden". |
| Gutshot |
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Der Bauchschuss (Inside Straight Draw) ist ein Straight Draw, der zur Vervollständigung der Straight nur die Karte eines bestimmten Wertes (4 Outs) enötigt |
| H |
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| H.O.R.S.E. |
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Beim H.O.R.S.E. werden verschiedene Pokervarianten nacheinander gespielt. In vorher bestimmten Zeitabständen wird hierbei Holdem, Omaha Hi/Lo, Razz, Sven Card Stud und Eight or Bet ter (7 Card Stud Hi/Lo) gespielt. |
| H.O.S.E. |
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H.O.S.E. ist H.O.R.S.E. ohne Raz. |
| Hand |
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Eine komplette Spielrunde, aber auch das Blatt oder die Karten eines Spielers. |
| Heads Up |
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Heads Up ist ein Pokerspiel zwischen zwei Spielern. Da man beim Heads Up nicht auf gute Karten warten kann, muss man sich mit den Spielweisen seines Gegners und dessen Schwachstellen auseinandersetzen und sein eigenes Spiel darauf abstellen. Dies ist wohl die "Königsklasse" im Poker und kann dauerhaft nur Gewinn bringen, wenn man nicht sein Karten, sondern seinen Gegner spielt und sich auf ihn einstellen kann. |
| Hero |
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Bei der Darstellung von Pokerhänden bezeichnet man so den aktiven Spieler, an dessen Seite man als Betrachter steht. Man spielt aus der Sichtweise des Hero. Im Gegensatz dazu bezeichnet man den oder die Gegenspieler als Villain, (Schurke). |
| Hi/Lo |
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In einigen Pokervarianten wie Omaha und Seven Card Stud existieren in zwei Spielformen. Auf der einen Seite die klassische Variante, in der die beste Hand gewinnt, auf der anderen Seite die Hi/Lo-Variante, in der die beste Hand (Hi-Hand), sich den Pot mit der schlechtesten Hand (Lo-Hand) teilt. In den gängigen Varianten von Omaha Hi/Lo und Seven Card Stud Hi/Lo gilt ein "schlechtes" Blatt als eine Kombination von fünf Karten hne Paare, deren Kartenwerte kleiner sind als 9. Staights und Flushes bleiben unberücksichtigt und können durchaus eine Lo-Hand bilden. Sind mehrere o-Handsim Spiel, wird von der höchstn Karte ausgehend runtergezählt. So ist dann z.B. eine and wie 8 6 5 4 3 besser, als 8 7 3 2 A. Beim Hi/Lo geht imme die Hälfte des Pots an die Hi-Hand. Die andere Hälfte anddie Lo-Hand. Gibt es mehrere gleichwertige Lo-Hands, wird die genante Hälfte nochmals geteilt. |
| Hi-Hand |
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In Hi/Lo-Pokervarianten, in denen der Pot unter der besten und der schlechtesten Hand aufgeteilt wird, hat jeder Spieler immer eine Hi-Hand, auch, wenn sie nicht wirklich Chance auf den Gewinn des Pot. hat. Der Spieler mit der besten Hi-Hand gewinnt die Hälfte des Pots. Es ist durchaus möglich, dass ein Spieler die beste Hi-Hand, aer auch die beste Lo-Hand hält (z.B. A 2 3 4 5). |
| High Card |
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Das ist die höchste Karte einer Pokerhand (ohne Paar) oder der höchste Kicker (bei 2 Paar auf dem Board). Eine High Card Hand kann nur andere High-Card-Hände schlagen. |
| High Card Value |
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Als High Card Value bezeichnet man den Wert der höchsten Karte einer Kombination von Karten. Im Vergleich zwischen zwei Straight oder Flushs hat die Hand mit der höheren Karte High Card Value. |
| High Limit |
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High Limit oder High Stake ist ein Pokerspiel mit hohen Einsätzen. |
| Highroller |
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Ein Highroller ist ein Spieler, der in hohen Limits spielt. Es gibt keine definierten Grenzen für diese Limits. |
| Hit and Run |
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Hit and Run wird gespielt, wenn man sich an einen Pokertisch setzt, um ihn nach dem ersten großen Gewinn sofort weder zu verlasen, ohne dem Gegner die Chance zu geben, sein Geld zurückzugewinnen. Diese Taktik kann durchaus langfristig proftabel sein (siehe SSS), wird aber von den meisten Spielern als unsozialer, schlechter Stil angesehen. |
| Hole Cards |
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Die Hole Cards sind die verdeckten Karten eines Spielers, die für andere nicht sichtbar sind. |
| Hourly Winrate (Hourly) |
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Die Hourly Winrate ist der durchschnittliche Gewinn eines Spielers, den er pro Stunde macht. Mittels seiner Hourly Winrate kann ein Spieler überprüfen, welche Limits, welche Anzahl an Tischen oder auch welche Pokerseite ihm am meisten Gewinn bringen. |
| I |
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| ICM (Independent Chip Model) |
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Das "Independent Chip Model" ist ein mathematisches Modell für das Spiel in den späten Blindphasen eine Turniers bei relativ (zu den Blinds) kleinen Stacks. Hierbei wird den Chips eines Spielers eine Geldgegenwert zuzuweisen, weil jeder einzelne Chip auch die Möglichkeit bedeutet, ins Geld zu kommen und Gewinn zu machen. Jeder zusätzliche Chip kann die Position im Turnier verbessern und bedeutet daher einen größeren Gewinn. In einem Turnier ist der Gewinn von Chips nicht gleichbedeutend mit dem Gewinn von Geld, da man auch als Chipleader schon in wenigen
Händen ohne Gewinn ausscheiden kann. Der Erwartungswert einer Aktion oder eines Einsatzes muss also daran bemessen werden, wie diese die tatsächliche Position im Turnier und die damit verbundenen Möglichkeiten zum realen Geldgewinn verändern. Diesen modifizierten Erwartungswert bezeichnet man als $EV. Es ist durchaus möglich, dass eine Aktion zwar eine positiven Erwartungswert (in Cips) hat, aber gleichzeitig einen negativen $EV (in Geldwert) hat. Zur Verdeutlichung: An der Bubble sitzen 2 Spieler mit 1000 Chips, ein Chipleader mit 12000 Chips und Hero mit 6000 Chips. Die 2 Shortstacks Fold.n und der Chipleader pusht All-In gegen Hero im BB, der QQ hält. Die Situation ist also, dass Hero mit einem Gewinn der Hand zum Chipleader würde, beim Verlust der Hand aber ohne Geldgewinn ausscheiden würde. Gleichzeitig ist die Chance, dass mindestens einer der zwei Shortstacks ald ausscheiden würde, sehr hoch. In diesem Fall wäre also ein Call nach Chips +EV, hätte aber einen negativen $EV. Zur Berechnung des $EV müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden: Höhe des eigenen Stacks,
Spielweise der Gegner, Position, Gesamtsitution von Stackgrößen und -verteilung am Tisch und vom eigenen Table-Image. Unter Einbeziehung dieser Faktoren trifft man nun Annahmen, mit welcher Wahrscheinlichkeit man welche Platzierung man i Turnier belegen wird. Den $EV errechnet man nun durch multiplizieren mit den jeweiligen Preisgeldern für die einzelnen Plätze. Die genaue Berechnung wird natürlich nicht in konkreten Spielsituationen vorgenommen, wird aber durch Überprüfungen im Nachhinein so weit verinnerlicht, dass ein Abschätzen mit einiger Erfahrung im Spiel möglich wird. Die genaue Berechnungsformel wird in unserer Formelsammlung beschrieben. Steht man vor der Frage, ob man mit einer Hand All-In gehen sollte, berechnet man jeweils den $EV für die Fälle: · Fold · All-In, Call, Loss · All-In, Call, Win · All-In, Gegner Fold.t Die Wahrscheinlichkeiten dafür, dass man gegen einen Gegner gewinnt oder verliert, errechnet man anhand seiner möglichen Handranges. Anschließend berechnet man die Ergebnisse entsprechend der Wahrscheinlichkeiten. Als Hilfe für diese Berechnungen werden auch Zusatzprogramme angeboten. |
| Idiot End |
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Das Idiotenende einer Straight (vier Karten der Straße in den Gemeinschaftskarte und der Spieler hält die kleinste Karte der Straight wird so genannt, weil die Annahme, damit noch vorne zu liegen, ziemlich idiotisch ist. |
| Image (Tableimage) |
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Das ist ist der Eindruck den ein Spieler seinen Gegner vermittelt. Hat man z.B. ein sehr tightes Image, weil man bisher nur wenige Hände gespielt hat, und am Showdown die Gegner immer gute Hände sahen, kann man diese Image durchaus nutzen, auch mal u bluffen. Ist man schon oft beim blufen erwischt worden, werde die Gegner künftig bereit sein, etwas looser zu callen. Naürlich gilt das erst dann, wenn man gegen Spieler antritt, die auch in der Lage sind, so etwas zu registrieren. Es ist auch möglich, for Deception zu Anfang einer Pokerrunde ein bestimmtes Image aufzubauen,
um dies später auszunutzen. |
| Implied Odds |
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Im Gegensatz zu den Pot Odds, wird bei den Implied Odds nicht nur die aktuelle Potgröße bedacht, sondern auch die Chips, die man von den Gegnern in den nächsten Wettrunden bekomen kann, falls der Draw ankommt. Implied Odds = zu erwartender möglicher Gewinn : zu zahlender Einsatz Implied Odds stellen eine weitere Entscheidungsgrundlage dar, wenn man rein nach Pot Odds eigentlich eine Bet nicht callen könnte. |
| In Position |
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Man ist in Position auf einen Spieler, wenn man links von ihm sitzt und dadurch den Vorteil hat, in den Wettrunden immer nach ihm (und daher mit mehr Informationen) agieren kann. |
| In the Money (ITM) |
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Ein Spieler in einem Turnier ist, wenn so viele Spieler ausgeschieden sind, dass die verbliebenen alle einen Anteil am Preisgeld erhalten und nur noch um die Platzierungen und die Höhe der Preise spielen. |
| Initiative |
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Ist man derjenige, der z. B. als Preflop Aggressor aktiv war, hat man die Initiative auch in der nächsten Wettrunde. |
| Inside Straight Draw |
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Siehe Gutshot |
| Isolation (Isolation Raise) |
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Das Isolieren eines Spielers (durch en Raise. soll die Anderen Beteiligten aus der Hand vertreiben, sodass man nur gegen diesen einen Gegner. Häufig versucht man, schwächere Spieler zu isolieren, da man in späteren Runden der Hand nicht nur Position auf ihn hat, sondern sich auch einen spielerische Vorteil gegen ihn ausrechnet. |
| J |
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| Jackpot |
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Ein Jackpot ist ein durch Zusatzzahlungen ansteigendes Preisgeld, das von einem oder mehreren Spielern ganz oder Anteilig gewonnen wird, wenn die entsprechenden Bedingungen dafür erfüllt sind. |
| K |
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| Kicker |
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Dies sind die Beikarten in einer Pokerhand, die dann über den Gewinn entscheiden, wenn mehrere Spieler mit einer eigentlich gleichen Hand am Showdown sind. Wenn z.B. zwei Spieler ihr Ass auf dem Board getroffen und mit einem Paar Asse am Showdown sind, kann die Beikarte (sofern höher als zwei Boardcards) entscheidend sein. In Texas Holdem
bezeichnet man auch die kleinere der beiden Startkarten eines Spielers als Kicker. |
| L |
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| Ladies |
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Starthand QQ in Texas Holdem. Andere Bezeichnungen dafür sind: Canadian Aces, Siegfried and Roy, Whores, Queens oder Pussys. |
| LAG |
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LAG ist die Abkürzung für Loose-Aggressive. Dies ist ein Spielstil, in dem man viele Hände spielt (loose) und diese sehr aggressiv spielt (aggressive). Es gibt Spieler, die Preflop LAG spielen, also viele Hände spielen und fast immer raisen. Nach dem Flop werden sie aber passiv. Dis nennt man dann Loose-Aggressive-Passive (LAP). Jemanden, der alle Wettrunden hinweg aggressiv spielt, ist loose-aggressive-aggressive (LAA). Die Extremform hiervon bezeichnet man als Maniac. Jeder der verschiedenen Spielstile kann berechtigt und profitabel sein, wenn er bewusst und gegen die richtigen Gegner eingesetzt wird. |
| Late Position |
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Die zwei Spieler, die als letzes in einer Wettrunde agieren dürfen, sitzen in Late Position. Man unterscheidet hier noch zusätzlich zwischen Cutoff und Button. Die Spieler in diesen Positionen haben einen großen Positionsvorteil auf ihre Gegner, da sie durch die vorherigen Aktionen der Spieler von Ihnen über die meisten Informationen verfügen. |
| Laydown |
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Ein Laydown ist das Ablegen (Folden) der eigenen Karten und das Aussteigen aus der aktuellen Spielrunde. |
| Leak |
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Eine Schwachstelle in der Spielweise oder Taktik eines Spielers, die ihm langfristig Verluste einbringt. |
| Limit |
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Als Limit bezeichnet man die Einsatzhöhen oder Stakes, um die gespielt wird. |
| Limp |
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In Spielen mit Blinds ist Limpen (preflop) das stumpfe Callen in der Höhe des Big Blinds. Limpen ist oft ein Zeichen von mangelndem Spielvermögen. Limper möchten gerne viele Hände spielen (es kann ja alles kommen), Raise. aber auch ihre stärkeren Hände nict, weil Sie die Stärke nicht erkennen und einschätzen können |
| Line |
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Lines sind Bietsequenzen (auch über mehrere Wettrunden) in die ein Spieler immer die möglichen Reaktionen der Gegner mit einbezieht. Z.B. die Line "bet / Fold. meint, dass der Spieler selber Bettet, auf ein Raise dann aber Fold.n würde. Oder man kann z.B. in allen Wettrunden "check / call" spielen, und den Gegner "runter callen.. |
| Live Card |
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Eine Karte eines Spielers ist live, wenn die Wahrscheinlichkeit sehr klein ist, dass der oder die Gegner eine Karte gleichen Wertes halten. |
| Lo-Hand |
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In Hi/Lo-Pokervarianten, in denen der Pot unter der besten und der schlechtesten Hand aufgeteilt wird, wird als Lo-Hand die Kombination aus fünf Karten bezeichnet, die um den Lo-Anteil des Pot. spielt. |
| Longball |
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Longball zu spielen bedeutet, wenige gute Hände, diese aber um möglichst große Pötte zu spielen. Die gegenteilige Spielweise nennt man Smallball. |
| Loose |
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Loose zu spielen, bedeutet, (zu) viele Hände zu spielen. |
| M |
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| Main Pot |
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Dies ist der Hauptpot, den jeder noch in einer Hand befindlichen Spieler gewinnen kann. Sind ein oder mehrere Spieler All-In, können die noch in der Hand verbliebenen mit ihren zusätzlichen Chips weiter spielen und einen Side Pot bilden, um den zusätzlich nur diese Spieler kämpfen. |
| Maniac |
|
Ein Maniac ist ein extrem aggressiver Spieler, der viele Hände spielt und versucht, durch pure Aggression zu gewinnen. Ein Maniac erhöht, setzt und blufft sehr häufig. |
| Massaging the Pot |
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Mit sehr starken Händen wird der Pot dadurch "massiert", dass man mit kleinen Einsätzen die Gegner im Spiel behält, und dadurch der Pot stetig anwächst |
| Metagame |
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Das Metagame ist der Überbegriff für alle psychologischen Aspekte im Online-Poker, die zwar direkten Einfluss auf den Erwartungswert haben, aber keine mathematische Grundlage haben. |
| Middle Pair |
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In Pokervarianten mit Gemeinschaftskarte wird aus einer der Karten des Spielers und aus der zweit- oder dritthöchsten der Gemeinschaftskarte ein Middle Pair gebildet. |
| Middle Position |
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In Pokervarianten mit wechselndem Dealer Button und Reihenfolgen sind dies die drei mittleren Spielerpositionen am Tisch. Die Spieler in diesen Positionen haben noch Positionsnachteil gegenüber den nachfolgenden, aber schon einen Vorteil gegenüber den vor ihnen agierenden. |
| Minraise |
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Eine Erhöhung um den kleinstmöglichen Betrag |
| Modified Outs |
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Siehe Discounted Outs |
| Monster |
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Eine sehr starke Hand wie z.B. ein Full House oder Quads nennt man Monster. |
| MTT |
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MTT ist die Abkürzung für Multi-Table-Tournament. Dies sind Turniere, bei denen so viele Spieler mitspielen, dass gleichzeitig an mehreren Tischen gespielt werden muss. Scheiden Spieler aus, werden nach und nach Tische geschlossen und die verbliebenen Spieler an freie Plätze an anderen Tischen umgesetzt. Am Ende eines MTT steht dann immer der Final Table, an dem dann die letzten Platzierungen ausgespielt werden. |
| Muck |
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Der Muck ist der Bereich des Pokertisches, in dem alle nicht mehr am Spiel teilnehmenden Karten abgelegt werden. Dies sind u. a. die gefoldeten Karten. Seine Hand zu mucken ist gleichbedeutend mit "seine Hand Fold.n" |
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| Multiway Pot |
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Siehe Family Pot |
| N |
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| Negative Freeroll |
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Ein Negative Freeroll ist eine Hand, die genau gleich mit einer gegnerischen ist, aber gegen die Möglichkeit spielt, dass der Gegner noch eine zusätzliche Chance hat, die Hand mit einer der nächsten Karten noch allein zu gewinnen. Es bedeutet also, dass man mit einem Negativ Freeroll höchstens den Pot noch splitten, aber auch noch verlieren kann. Siehe dazu Freeroll. |
| Nit |
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Tight-passiver Spieler, der auch Rock oder weak-tight genannt wird. Er geht schwierigen Entscheidungen aus dem Weg, will keine grßen Pötte spielen und rechnet immer damit, dass Gegner die einzig mögliche Hand haben, die sie schlagen kann. |
| No Limit |
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Beim No-Limit sind die möglichen Einsätze nach oben lediglich durch die Höhe der Stacks (All-In) begrenzt. |
| Nuts |
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Die Nuts ist die in einer gegebenen Spielsituation bestmögliche Hand. Man kann auch zu den Nuts drawen. |
| O |
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| Odds |
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Die gegebene hilfreichen Karten (Outs), die einen Draw komplettieren, ist eine eindeutige mathematische Wahrscheinlichkeit gegeben, dass eines der Outs mit der nächsten oder mit denen nächsten Karten gegeben wird. Diese Wahrscheinlichkeit wird üblicherweise als Odds (against), als Wahrscheinlichkeit, dass der Draw nicht ankommt notiert. Beispiel: Ein Spieler hält am Flop einen OESD. Im gesamten Kartendeck sind 52 Karten. Davon sind 5 bekannt. Von den verbliebenen 47 Karten helfen 39 nicht weiter, 8 Karten komplettieren die Straight. Also sind die Odds 39:8 oder 4,9:1 oder 20,5%. Dies ist die Wahrscheinlichkeit, mit der nächsten Karte seinen Draw zu komplettieren. Die Möglichkeit, dies an Turn oder River (also mit einer der beiden nächsten Karten) ist hier 32%. Hilfreich ist es, die entsprechende Tabelle zu downloaden. |
| OESD |
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Abkürzung für Open Ended Straight Draw - Ein Open Ended Straight Draw (OESD) ist ein Draw auf eine Straße, der die oberste oder die unterste Karte fehlt. |
| Omaha |
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Pokervariante ähnlich zu Texas Hold'em mit dem Unterschied, dass jeder Spieler zu Beginn einer Spielrunde "vier" verdeckte Karten erhält. Es werden an Flop (3) Turn (1) und River (1) fünf weitere Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch ausgeteilt. Ziel ist es, "aus genau zwei der vier eigenen Karten" und drei der fünf Gemeinschaftskarte die bestmögliche Kombination zu bilden. Der Spielablauf ist der gleiche, wie bei Texas Holdem und besteht aus Preflop, Flop, Turn, River und Showdown. Omaha Hi/Lo ist eine Spielvariante, in der sich der Spieler mit der besten Hand und der Spieler mit der schlechtesten Hand den Pot teilen. Eine so genannte Lo Hand liegt dann vor, wenn alle 5 Karten der Hand kleiner als 9 sind. Diese Variante nennt man auch "eight or Better". Eine Lo Hand darf keine Paare enthalten. Flushes oder Straights werden bei einer Lo Hand nicht berücksichtigt. Die Wertigkeit wird hier beschrieben |
| Open Raise |
|
Ein Spieler Open raist, wenn preflop vor ihm noch niemand in die Hand eingestiegen ist, außer den Blinds |
| Out of Line |
|
Ein Spieler, der von seiner üblichen Spielweise abweicht, auf Tilt ist, oder aber unsinnig spielt, ist Out of line. |
| Out of Position (OOP) |
|
Out of Position ist man, wenn man vor dem Gegner in einer Wettrunde agieren muss. |
| Outrun |
|
Outrun (engl. einholen) ist eine andere Bezeichnung dafür, jemanden zu schlagen oder auszudrawen, indem man seinen Gegner mit einer ursprünglich unterlegenen Hand noch besiegt, da man im Verlauf der Spielrunde noch eine bessere Hand bilden konnte. |
| Outs |
|
Zur Komplettierung unfertiger Hände (Draws) hat man eine mathematisch eindeutige Anzahl von möglichen Karten. Diese nennt man Outs. Enthalten die möglichen Outs auch Karten, die evtl. dem Gegner ebenfalls weiterhelfen könnten, muss man seine Outs entsprechend bereinigen (discounten). |
| Over the Top |
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Erhöht ein Spieler und ein anderer Spieler reraist, kommt dieser over the top (3bet). |
| Overbet |
|
Eine Bet, die größer als der aktuelle Pot ist. |
| Overcall |
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Ein Spieler overcallt, wenn vor im eine Spieler bereits gecallt (nicht geraist) hat, und er ebenfalls den Einsatz nur callt. |
| Overcards |
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Eigene Holecards, die größer sind, als die zur Zeit auf dem Board liegenden Gemeinschaftskarten. |
| Overpair |
|
Als Overpair bezeichnet man in Spielen mit Gemeinschaftskarten wie Texas Hold'em oder Omaha ein Paar in der Hand eines Spielers, das größer ist, als alle auf dem Board liegenden Gemeinschaftskarten. |
| Overplay |
|
Dies ist das Überschätzen (und entsprechende Spielen) einer Hand ohne Rücksicht auf gegnerische Aktionen oder sonstige Möglichkeiten der Boardcards zu beachten. |
| Overrolled |
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Grindet ein Spieler längere Zeit auf einem Limit, obwohl er das erforderliche Kapital für einen Aufstieg hat, spielt er overrolled. Ein Overrollen kann für manche Spieler durchaus sinnvoll sein, falls Ihnen die nötige Selbstsicherheit fehlt, gegen stärkere Gegner auf dem nächsten Limit antreten zu können. |
| P |
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| Pair |
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Ein Pair oder Paar ist eine Hand, die zwei Karten der gleichen Wertigkeit beinhaltet. |
| Paired |
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Enthalten die Gemeinschaftskarte zwei Karten des gleichen Wertes, ist das Board paired. |
| Passive |
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Ein Spieler ist passiv, wenn er nur selten setzt oder erhöht. Er spielt vorsichtig und oft, ohne der Wert seiner Hände auszunutzen. Er reagiert lieber, als dass er agiert. |
| Payout |
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Der Payout oder die Auszahlung, den ein Spieler in einem Turnier für seine Platzierung erhält. |
| Payout Structure |
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Die Auszahlungsstruktur eines Turniers besagt, wie das Preisgeld unter den Gewinnern aufgeteilt wird und |
| Peelen |
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Peeling bezeichnet das Mitgehen eines gegnerischen Einsatzes mit der Absicht, die Hand in der nächsten Setzrunde aufzugeben, falls der Gegner weiter Aggression zeigt und die eigene Hand nicht signifikant verbessert wird. Zeigt der Gegner in der nächsten Runde Schwäche und checkt nur, kann man das ursprüngliche Peelen auch nachträglich in einen Float umwandel und den Gegner durch eine eigene Bet zum Fold.n bringen. |
| PFR |
|
Der PFR ist ein statistischer Wert (für Preflop Raise) der angibt, wie häufig ein Spieler vor dem Flop durchschnittlich erhöht.
Auch wird der Spieler, der durch ein Raise vor dem Flop die Initiative übernommen hat PFR (Preflop Raiser) genannt. |
| Playability |
|
Die Playability (Spielbarkeit) einer Hand ist ein Maß dafür, wie gut eine Hand zu spielen ist. Eine Hand hat eine gute Playability, wenn man an Flop und auch später relativ gut erkennen kann, wo man steht, ohne potenziell dominiert zu sein. |
| Pocket Pair |
|
Hält ein Spieler in Texas Hold'em ein Paar in seinen Startkarten, hat er ein Pocket Pair. |
| Pokerhand (Hand) |
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Die bestmögliche Kombination von fünf Karten bilden eine Pokerhand. |
| Pokerstrategie |
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Jeder erfolgreiche Pokerspieler hat eine Strategie, die seinem Spiel zu Grunde liegt. Diese Strategien können sehr unterschiedlich sein. Wichtig hierbei ist, dass ein Spieler seine Handlungen bewusst und durchdacht macht. Psychologische, mathematische und spieltheoretische Überlegungen sollten hier eine Rolle spielen. |
| Position |
|
Die Position am Tisch in einer Pokerhand wird durch die jeweilige Position des Dealerbuttons bestimmt und ist ein maßgebliches Kriterium für die tatsächliche Stärke einer Hand. |
| Postflop |
|
In Texas Hold'em und Omaha bezeichnet man so die Spielabschnitte (streets) nach dem Austeilen des Flops. |
| Pot |
|
Der Pot ist das zu gewinnende Geld (oder Chips) einer Hand und wird durch die Einzahlungen der in einer Hand befindlichen Spieler gebildet. Wird der Pot am Showdown zwischen mehreren Spielern geteilt, nennt man das Split Pot. Ist ein Spieler All-In
und noch weitere Spieler mit mehr Chips in der Hand, werden ein Main-Pot und eine Side-Pot gebildet. |
| Pot Committed |
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Man ist Pot committed, wenn man bereits so viel Geld bzw. Chips in den Pot investiert hat, dass man seine Karten nicht mehr ablegen kann, wenn ein Gegner dann All-In geht. Durch die Höhe des Pot. im Verhältnis zum eigenen Reststack erhält man so gute Pot Odds, dass man mathematisch callen muss. |
| Pot Controll |
|
Ein Spieler macht eine Bet mit einer bestimmten Größe zum Zweck den Pot entweder sehr groß werden zu lassen, oder aber klein zu halten, weil er eine marginale Hand hat, die aber durchaus noch die beste sein kann. |
| Pot Odds |
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Die Pot Odds sind das Verhältnis zwischen möglichem Gewinn zum zu zahlendem Einsatz. Die Pot Odds stehen im direkten Verhältnis zur Equity einer Hand und entscheiden, ob die Gewinnwahrscheinlichkeit den zu bringenden Einsatz rechtfertigen. Hat man z.B. eine Hand mit ca. 20% Equity, benötigt man also Pt-Odds von mindestens 5:1. |
| Preflop |
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Das ist die Höhe des jeweiligen Pots.
Eine Potsize Bet wird allerdings anders berechnet:
Höhe des aktuellen Pot. zuzüglich des Zweifachen des für einen normalen Call notwendigen Betragws. |
| Potsize |
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Ein protected Pot besteht dann, wenn in einer Hand ein Spieler All-In ist, sodass man den gesamten Pot nicht mehr durch einen Bluff gewinnen kann. |
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| Protected Pot |
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Ein protected Pot besteht dann, wenn in einer Hand ein Spieler All-In ist, sodass man den gesamten Pot nicht mehr durch einen Bluff gewinnen kann. |
| Protection |
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Hält man eine Made Hand, die momentan wahrscheinlich die beste ist, kann diese aber auf den folgenden Streets noch von den Gegnern überholt werden. Eine solche Hand muss man dann dadurch schützen (protecten), dass man eine entsprechend hohe Bet macht, die einen oder mehrere Gegner zu mathematisch unkorrekten Calls, oder aber auch zum Fold zwingt. |
| Pure Bluff |
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Vordergründiges Ziel des puren Bluffs ist, die Gegner zum Fold.n ihrer Hand zu bewegen, weil die eigene Hand so schwach ist, dass man nur so überhaupt eine Chance hat, den jeweiligen Pot zu gewinnen. Man kann ein solchen puren Bluff auch spielen, um sich "erwischen" zu lassen. Ziel dabei ist, zukünftig von seinen Gegner häufiger gecallt zu werden,
weil sie denken, man bluffe wieder. |
| Push |
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Ein Spieler pusht, wenn er All-In spielt. |
| Q |
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| Quads |
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Vier Karten der gleichen Wertigkeit |
| Qualifier |
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Synonym für Satellite Turniere, um sich für eine höheres Turnier zu qualifizieren. Der Preis in einem Qualifier ist der Einsatz (Ticket) für das Zielturnier. |
| R |
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| Rag |
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Rags (engl. für Müll), sind wertlose oder sehr schlechte Karten. In Texas Hold'em bezeichnet man z.B. eine Starthand wie ein Ass und einer kleinen Karte als "Ace Rag". |
| Raise |
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Ein Raise ist im Gegensatz zu einem Call der Einsatz einer Bet, die mindestens doppelt so hoch ist, wie der Mindesteinsatz, bzw. der zuletzt gebrachte Einsatz. Je nach Hausregeln ist die Anzahl der möglichen Raise. pro Wettrunde begrenzt. Ein Raise. das auf ein gegnerisches Raise folgt, wird auch Reraise oder 3bet genannt. Wenn das Raise eines Spielers gleichzeitig sein All-In bedeutet, und dieses Raise nicht mindestens doppelt so hoch ist, wie der geforderte Mindesteinsatz (bzw. die letzte Bet), spricht man von einem unvollständigen Raise. Eine solche Erhöhung kann in der gleichen Wettrunde (Street) nur noch gecallt, nicht aber weiter erhöht werden. |
| Rake |
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Der Rake ist der Hausanteil, der an den Pokeranbieter anteilig von jedem Pot gezahlt wird. Eine Hand, in der ein Rake fällig wird, heißt raked Hand. Im Durchschnitt werden 5% eines Pot. als Rake abgeführt, sofern er eine vorgegebene Größe überschritten hat. Die Höhe des maximalen Rakes pro Hand ist ebenfalls beschränkt, was vom jeweiligen Anbieter und dem gespielten Limit abhängig ist. |
| Range |
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Die Range eines Spielers ist die Gesamtzahl aller möglichen Kartenkombinationen, mit denen er in einer jeweiligen Situation so handeln würde, wie er es tut. Raist ein Spieler in Texas Hold'em z.B. nur AA, KK, QQ, AK und AQ, so ist seine Range: (QQ+, AQ+). Das richtige Einschätzen der gegnerischen Range ist von enormer Bedeutung für ein erfolgreiches eigenes Pokerspiel. Nur, wenn man in der Lage ist, die Stärke der eigenen Hand gegen die Range des Gegners korrekt zu beurteilen kann man mathematisch korrekte und dauerhaft profitable Entscheidungen treffen. |
| Razz |
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Razz ist eine Pokervariante, die vom Spielablauf dem Seven Card Stud gleicht, allerdings mit dem Ziel, die schlechteste Hand zu bilden. |
| Read |
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Ein Read ist eine Schlussfolgerung aus den Informationen, die über einen bestimmten Spieler zur Verfügung stehen. Reads können aus den unterschiedlichsten Quellen stammen. Früher gespielte Hände, Timing Tells und einiges andere können die nötigen Informationen liefern. Mit guten Reads kann man auch gute Entscheidungen in einzelnen Spielsituationen treffen, die gegen andere Gegner auch anders ausfallen würden. |
| Rebuy |
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In einem Rebuy-Turnier können die Spieler einmal oder mehrfach Chips nachkaufen, sobald der jeweilige Stack eine bestimmte Größe unterschreitet. hat. Ein Rebuy ist immer nur zu Beginn des Turniers für eine vorher festgelegte Zeitspanne möglich. |
| Redraw |
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Hat man eine Made Hand und noch zusätzlich einen Draw auf eine bessere Hand, ist das ein Redraw. |
| Reraise |
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Als Reraise bezeichnet man ein Raise nach einem Raise. Macht ein Spieler einen Einsatz, der von einem zweiten Spieler erhöht wird und erhöht dann noch ein dritter Spieler, dann ist das ein Reraise bzw. auch 3bet genannt. |
| Reverse Implied Odds |
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Reverse Implied Odds sind verminderte, verlustbereinigte Pot Odds, die zukünftige mögliche Verluste einbeziehen, sollte der Gegner seine Hand verbessern können oder schon die bessere Hand halten. Oft hat man Reverse Implied Odds, wenn man eine Made Hand hat, das Board aber sehr gute Draw Möglichkeiten bietet und die folgenden Karten die eigene Hand
wertlos machen können. |
| River |
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Fünfte und letzte geteilte Gemeinschaftskarte in Texas Holdem und Omaha. |
| Rock |
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Ein Felsen ist ein sehr zurückhaltender Spieler, der nur sehr wenige, sehr starke Karten spielt. Diese wenigen Hände spielt er aber aggressiv und showdownbound. |
| ROI |
|
ROI ist eine Abkürzung für "Return on Investment" und bezeichnet den langfristigen Profit eine Pokerspielers im Turnierspiel. ROI = (100 * Reingewinn / Buy-In). |
| Royal Flush |
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Die bestmögliche Pokerhand besteht aus AKQJT der gleichen Farbe. |
| Run |
|
Ein Run ist eine Reihe von aufeinander folgenden Händen, die von einem einzigen Spieler gewonnen werden. Er hat einen guten Run. Es gibt natürlich auch einen Bad Run. |
| Rundown |
|
Der Rundown ist in Omaha eine Starthand mit vier zusammenhängenden Karten |
| Runner Runner |
|
Zwei perfekte Karten, die im Laufe der Hand auf Turn und River noch geteilt werden und einen eigentlich unterlegen Hand zur Gewinnerhand machen. |
| S |
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| Samplesize |
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Mit Samplesize bezeichnet man die Anzahl Hände, die ein Spieler in einem bestimmten Zeitraum gespielt hat, um daraus statistische Werte zu erhalten. Um aussagefähige Werte zu bestimmten Parametern zu ermitteln, benötigt man entsprechend hohe Samplesizes. |
| Sandwich |
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Ein Spieler zwischen zwei anderen Spielern ist sandwiched. Diese Position kann sehr unangenehm sein, weil man immer noch einen weiteren Spieler hinter sich hat, der mit weiterer Aggressivität aufwarten kann. |
| Satelite |
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Dies ist ein Turnier, in dem man um das Buy-In für das nächst höhere, oder das Zielturnier gewinnen kann. |
| Scarecard |
|
Dies ist eine Karte, die für einen Spieler gefährlich aussehen könnte, da sie einem Gegner geholfen haben könnte. Das Gleiche gilt natürlich auch für Situationen, in denen diese Karte für den Gegner gefährlich aussehen kann. Oft ist eine Broadway Karte eine Scare Card, aber auch eine Karte, die mögliche Draws vervollständigen können, kann scary sein |
| Second Barrel |
|
Nachdem man den Flop gebettet hat, kann man am Turn noch eine Second Barrel feuern und ggf. am River eine Third Barrel.
Meist dienen diese Barrels dazu, den Gegner zur Aufgabe zu bringen. Ansonsten würde man sie Value Bet nennen. |
| Semibluff |
|
Das ist ein Bluff mit einem relativ schwachen Blatt, das aber einiges Potenzial hat, sich zur Winning Hand zu entwickeln. Bei einem Semibluff ist der bluffende Spieler mit dem Fold aller Gegner ebenso einverstanden, wie mit dem Weiterspielen. Außerdem wird ggf. der Pot so weit erhöht, dass man, falls man mit der nächsten Karte trifft, eine gute Auszahlung erhält. |
| Set |
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In Texas Holdem und Omaha bezeichnet man als Set einen Drilling, der aus einem Paar in der Starthand des Spielers und einer Gemeinschaftskarte besteht. Ist der Fall umgekehrt, so dass ein Spieler eine Karte der Starthand mit einem entsprechenden Paar auf dem Board kombinieren kann, nennt man dies Trips. |
| Set Up |
|
So bezeichnet man eine Spielsituation, in der 2 oder mehr Spieler mit guten Karten und auch einer jeweils für alle guten Entwicklung auf Flop, Turn und River gegeneinander stehen. Niemand kann ein Fold finden, weil jede Hand durchaus die beste sein kann. |
| Shark |
|
Ein Shark (Hai) ist ein guter, aggressiver Spieler, der die schlechten Spieler attackiert und ihnen langfristig durch besseres Spiel ihr Geld abnimmt. |
| Short Call |
|
Das Mitgehen einer gegnerischen Bet oder eines Raise wird Short Call genannt, wenn der callen.e Spieler weniger Chips oder Geld hat, als der bettende Spieler gesetzt hat. Somit ist der Short Calle All-In |
| Shorthanded |
|
Dies ist eine Pokerrunde bzw. ein Tisch, an dem 3 bis 6 Spieler sitzen (dürfen). Tische mit mehr Spielern werden Full Ring genannt. |
| Shortstack |
|
Hat ein Spieler deutlich weniger Chips als die meisten anderen an seinem Tisch, bzw. als das Tischmaximum, ist er Shortstacked. Das Spiel als Shortstack unterscheidet sich sehr vom Bigstack Spiel, weil man weniger Druck auf den weiteren Streets einer Hand ausüben kann. Allerdings ist diese Form des Spiel auch risikoärmer. |
| Shove |
|
Push oder All-In |
| Showdown |
|
Bleiben 2 oder mehr Spieler bis zum Ende in der Hand, entscheidet der Showdown, das Zeigen der Karten, wer die bessere Hand hat und damit den Pot gewinnt. Als Showdown wird auch das Aufdecken der Spielerkarten genannt, wenn alle verbleibende Spieler All-In sind und nicht weiter setzen können. |
| Side Pot |
|
Der Side Pot ist ein Nebenpot in einer Hand, wenn einer (oder mehrere) von mindesten drei Spielern All-In sind, aber andere Spieler noch Geld oder Chips haben und weiterhin setzen können. Alle Spieler in der Hand spielen um den Main Pot. und die verbliebenen zusätzlich noch um den Side Pot |
| Skill Pot |
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So nennt man die Fähigkeiten eines Pokerspielers. Je besser seine Entscheidungen sind, desto mehr Skill hat er. |
| Skin |
|
So bezeichnet man einen Pokeranbieter, der neben anderen Pokerseiten in einem Netzwerk seine Dienste anbietet. Alle Spieler der verschiedenen Skins können trotz unterschiedlicher Anbieter gleichzeitig am selben Tisch sitzen und spielen. |
| Slowplay |
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Spielt man eine starke bis sehr starke Hand nur passiv, um seine Gegner nicht zu vertreiben und in der Hand zu halten, nennt man das Slowplay. Allgemein wir Slowplay allerdings als eher schlechtes Spiel angesehen, da die Gefahr, von einer eigentlich viel schlechteren Hand noch ausgedrawt zu werden oft besteht. |
| Slowroll |
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Beim Online Poker nennt man das unnötig verzögerte Spiel mit den Nuts Slowroll. In Liverunden wird es oft am Showdown praktiziert, indem man die offensichtliche Gewinnerhand nur zögerlich aufdeckt, um den Gegner zu ärgern. Allgemein wird Slowrolling als schlechter Stil und unhöflich angesehen. |
| Small Bet |
|
Im Fixed Limit ist die Small Bet die kleinere der beiden Betgrößen, die preflop und am Flop gefordert wird. An Turn und River erfolgen dann die Big Bets |
| Small Blind |
|
Der Small Blind ist der kleinere der beiden Zwangseinsätze in einem Pokerspiel mit Blinds. |
| Smallball |
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Smallball heißt, mit vielen, auch marginalen, Händen um viele kleine Pötte zu spielen, statt Longball mit wenigen guten Händen um wenige große Pötte. |
| SNG (Sit 'n Go) |
|
Ein Sit and Go (Sng) ist ein Pokerturnier mit einer zuvor festgelegten Anzahl von Spieler. Das Turnier startet nicht (wie MTT) zu einem bestimmten Zeitpunkt, sonder sofort, wenn die festgelegte Anzahl von Spielern sich angemeldet haben. |
| Speeding |
|
Speeding ist sehr looser und mit zahlreichen Bluffs versehenen, völlig undurchschaubaren Spielstil, der häufig von Maniacs praktiziert wird. |
| Split Pot |
|
Ein Split Pot ist ein Pot. der unter mehreren Spielern aufgeteilt wird, weil sie eine gleichwertige Hand am Showdown zeigen. |
| Sqeeze |
|
Ein Squeeze ist ein Reraise (3bet), nachdem zuvor ein Spieler das Raise eines anderen nur gecallt hat. Dieses Sqeezeplay kann durchaus ein purer Bluff sein, da es größtenteils auf psychologische Wirkung abzielt.
Durch das Sqeezen versetzt man den ursprünglichen Raise. in die unangenehme Situation, zwischen zwei Händen zu sitzen, und die folgenden Streets evtl. nicht zu wissen, wo man steht und was die eigene Hand noch kosten wird. Desweiteren hat der Caller des ersten Raise. gezeigt, dass er zwar seine Hand spielen möchte, diese aber nicht stark genug für eine 3bet ist. Das Ergebnis des Sqeezeplay ist oft das Fold.n beider anderen Gegner. Bekommt man aber dennoch ein oder mehrere Calls, kann man die Hand oft am Flop durch eine Continuationbet, oder auch durch die Verbesserung der eigenen Hand gewinnen. Ein Sqeezeplay sollte allerdings nur dann versucht werden, wenn man über ein entsprechend tightes Image am Tisch verfügt und das Sqeezen nicht übertreibt. Ferner sollte man die fundierte Einschätzung haben, dass man gegen Spieler steht, die auch Fold.n können |
| SSS (Smallstackstrategy) |
|
Die SSS ist eine auch für Einsteiger leicht erlernbare Strategie im Texas Holdem No Limit. Das Prizip der SSS basiert auf der Tatsache, dass man nur mit maximal 20 BB am Tisch sitzt und nur ausgesucht starke Hände aggressiv spielt. Durch den niedrigen Stack ist man dann fast immer am Flop All-In, oder findet ein Fold. Diese Strategie zielt darauf ab, nur preflop und am Flop eine (normalerweise recht leichte) Entscheidung treffen zu müssen, und nicht auch noch an Turn oder River Fehler machen zu können. |
| Stack |
|
Als Stack bezeichnet man den Bet rag an Geld oder die Menge Chips, mit denen ein Spieler am Tisch spielen kann. Man kann immer nur maximal um den Stack spielen, den man auch am Tisch zur Verfügung hat. |
| Stacken |
|
Man stackt einen Gegner, wenn man ihm alle seine Chips in einem Spiel abnimmt |
| Staken |
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Jemanden zu staken bedeutet, ihm den Einsatz für ein Turnier, oder das Geld für ein Cashgame zu leihen, oder zu schenken. In der Regel werden dann die Gewinnen nach entsprechender Vereinbarung geteilt. |
| Stakes |
|
Die Stakes sind die Mindesteinsätze in einem Pokerspiel. |
| Starting Hands List |
|
Eine Starting Hands List ist die Übersicht an Starthänden und Positionen, die einer bestimmten Spielstrategie zu Grunde liegt. Eine solche SHL ist besonders geeignet, um Anfänger an bestimmte Spielstrategien heranzuführen. In der Regel basieren diese Tabellen auf Erfahrungen und mathematischen Berechnungen erfahrener Spieler und sollen helfen, nur Hände mit entsprechend guter Gewinnwahrscheinlichkeit zu spielen. |
| Stop and Go |
|
Bei Stop-And-Go check-callt man oop die Bet eines Gegners, um auf der nächsten Street in ihn hineinzubetten. |
| Straight |
|
Dies ist eine Pokerhand, die aus fünf direkt aufeinander folgenden Karten besteht. |
| Straight Draw |
|
Ein Straight Draw ist eine unfertige Straight, die sich im Laufe der weiteren Setzrunden noch zu einer solchen entwickeln kann.
Man unterscheidet zwischen einem OESD (oben / unter Draw = 8 Outs), einem Gutshot (Bauchschuss = 4 Outs). Ferner gibt es noch den Backdoor Straight Draw, bei dem man noch zwei weitere Karten zur Vervollständigung der Straight benötigt. |
| Straight Flush |
|
Ein Straight Flush sind fünf direkt aufeinander folgenden Karten in der gleichen Farbe. |
| Streak |
|
Ein Streak ist eine Glücks- oder Pechsträhne im Spiel. |
| Street |
|
Als Streets bezeichnet man die einzelnen Spielabschnitte. In Texas Hold'em und Omaha sind dies Preflop, Flop, Turn und River. Die Streets werden nach der Anzahl der Gemeinschaftskarte benannt (Turn=4th Street, River=5th Street). |
| Suckbet |
|
Eine kleine Bet, um einen Gegner in der Hand zu halten, oder sogar zu einem Raise zu animieren. |
| Suckout |
|
Ein Suckout ist, wenn eine Made Hand im Verlauf des Spiels durch einen angekommenen gegnerischen Draw geschlagen wird. Ein Suckout ist kein Bad Beat, sondern nur das Ausdrawen einer Made Hand. |
| Suited |
|
Zwei oder mehr Karten sind suited, wenn sie die gleiche Spielfarbe haben. |
| Suitedness |
|
Suitedness ist die Gleichfarbigkeit mehrerer Karten. |
| Swing |
|
Als Swings bezeichnet man das Auf und Ab der eigenen Bankroll, bzw. des eigenen Erfolges aufgrund normaler Varianz und Zufallskomponenten. Swings sind nicht im eigenen guten oder schlechten Spiel begründet. |
| T |
|
|
| TAG |
|
Als TAG bezeichnet man jemanden, der ausgesuchte, gute Hände spielt, diese dann aber aggressiv. Das Gegenteil ist der LAG, der wesentlich mehr Hände aggressiv spielt. Man unterscheidet weiterhin diese Spieler darin, wie sie ab dem Flop spielen. Der TAA spielt auch dann weiter aggressiv. Der TAP wird dann passiv. |
| Tell |
|
Ein Tell ist ein verräterisches Zeichen, dass es Gegnern ermöglicht, Rückschlüsse auf die Spielweise oder Hand eines Spielers zu treffen. Es gibt bewusste und unbewusste Tells. Die bewussten geschehen in der Absicht, einen Gegner in die Irre zu führen. Ein Tell können schon die Betgröße, oder die Betting Patters sein, wenn ein Spieler mit bestimmten Händen immer gleich spielt. Beachtenswert sind auch Timing-Tells, mittels derer ein Spieler Informationen über seine Hand preisgibt, indem er für eine Aktion eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt. |
| Thinning the Field |
|
Unter thinning the field versteht man das Ausdünnen des Gegnerfeldes. Man versucht durch ein aggresive Bet möglichst viele Spieler zum Fold.n zu bewegen, um so die Gewinnwahrscheinlichkeit der eigenen Hand zu erhöhen. |
| Threesuited |
|
Boardcards in Texas Hold'em und Omaha sind threesuited, wenn sie drei Karten der gleichen Farbe enthalten |
| Tight |
|
Als tight bezeichnet man eine Spielweise, in der nur relativ wenige, ausgewählte Hände gespielt werden. Das Gegenteil von tight ist loose. |
| Tilt |
|
Ein Spieler ist "on tilt", wenn er aufgrund unterschiedlicher Vorkommnisse von seinem besten Spiel abweicht und nicht mehr in der Lage ist, optimale Entscheidungen zu treffen. |
| Time Bank |
|
Beim Onlinepoker gibt es zusätzlich zu der normalen Bedenkzeit ein Konto für weitere Bedenkzeit. Das ist die Time Bank. Die Time Bank gibt es für einen Tisch oder ein Turnier. Nimmt ein Spieler die Time Bank ganz oder teilweise in Anspruch, kann diese nicht wieder aufgefüllt werden. |
| Time Out |
|
Ein Spieler kann austimen, wenn er nicht innerhalb der gestatteten Bedenkzeit eine Aktion tätigt. |
| Top Kicker |
|
Höchstmögliche Beikarte einer Pokerhand. |
| Top Pair |
|
In Pokervarianten mit Gemeinschaftskarte ist das Paar, das aus einer Karte des Spielers und der höchsten Gemeinschaftskarte besteht. |
| Top Two |
|
In Texas Hold'em und Omaha bezeichnet man ein Two-Pair mit zwei Karten des Spielers und den beiden höchsten Boardcards als Top Two |
| Trips |
|
Eine Karte der Holecards bilden mit 2 Boardcarten einen Drilling. Diese Hand hat einen etwas geringeren Erwartungswert, als eine Set, das mit einem Paar der Holcards und einer weiteren Karte des Boards gebildet wird. |
| Turn |
|
Die dritte Setzrunde bei Texas Holdem und Omaha (preflop, Flop, Turn, River). Die Karte nach dem Flop ist die Turnkarte. |
| Turnier (Tournament, Tourney) |
|
Ein Pokerturnier ist eine Spielform, in der die teilnehmenden Spieler einen festgelegten geforderten Betrag, das Buy-In, in einen Preispool einbezahlen, den sie anschließend untereinander ausspielen. Dabei erhält jeder Teilnehmer zu Beginn des Turniers die gleiche Anzahl an Chips und ein Spieler scheidet aus, wenn er all seine Chips verloren hat. In einer Sonderform, dem Rebuy-Turnier, kann er sich in der frühen Phase, der so genannten Rebuy-Phase, auch neue Chips nachkaufen. Freeze Out In einem Freeze Out als klassische Turnierform scheidet ein Spieler unwiderruflich aus, wenn er all seine Chips verloren hat. Rebuy Innerhalb der frühen Phase des Turniers hat jeder Spieler die Möglichkeit sich Chips nachzukaufen, falls sein Stack unter die Größe seines Startstacks sinken. Am Ende der Rebuy-Phase
haben die Spieler unabhängig von ihren Stack die Möglichkeit, ein Add-On zu tätigen. MTT Ein Multi-Table-Tournament ist ein Turnier, das zu einer bestimmten Startzeit beginnt und eine beliebige Anzahl von Teilnehmern haben kann. Es wird anfangs an mehreren Tischen ausgetragen. Wenn immer mehr Spieler ausscheiden, werden Tische geschlossen und die verbleibenden Spieler auf frei gewordene Plätze anderer Tische verteilt. Das geht dann bis zum Final Table. SNG Ein Sit and Go startet, sobald sich eine zuvor festgelegte Anzahl von Spielern für das Turnier registriert hat. |
| Two Pair |
|
Two Pair ist eine Pokerhand, die zwei verschiedene Paare beinhaltet |
| Twosuited |
|
Boardcards in Texas Hold'em und Omaha sind twosuited, wenn sie zwei Karten der gleichen Farbe enthalten. . |
| U |
|
|
| Under the Gun |
|
Under the Gun (UTG) bezeichnet in Spielen mit Blinds die Spielerpositionen, die sich direkt links von den Blinds befinden und preflop als erstes agieren muss und einen Positionsnachteil hat |
| Underdog |
|
Das ist der Spieler, der in einer Spielsituation die schlechteren Karten mit die niedrigsten Gewinnwahrscheinlichkeit hat. Jemand kann z.B. 3:1-Underdog sein, wenn er gem. seinen Outs nur 25% Gewinnwahrscheinlichkeit hat. |
| Underpair |
|
Underpair ist ein Paar als Starthand, das am Flop kleiner ist, als die kleinste Gemeinschaftskarte. |
| Underset |
|
Haben zwei Spieler in der gleichen Hand ein Set, ist das schlechtere Set das Underset. |
| Unimproved (ui) |
|
Eine Hand ist ui, wenn sie sich im Laufe der Wettrunden nicht verbessert. |
| Unknown |
|
Das ist ein Gegner, gegen den man noch nicht viele Hände gespielt hat und deshalb wenig über seine Spielweise weiß. |
| Upswing |
|
Als Upswing bezeichnet man eine Phase oder Zeitspanne, in der ein Spieler übermäßig viel und glücklich gewinnt. Das Gegenteil zum Upswing ist der Downswing, die Pechsträhne |
| V |
|
|
| Value |
|
Value ist der Wert, der in einer Hand oder Spielaktion steckt. Man macht Value, wenn man mit einer Hand in einer bestimmten Spielsituation langfristig Gewinn macht. Eine Aktion wird for Value ausgeführt, wenn sie dazu führt, langfristig mehr Gewinn zu machen. |
| Valuebet |
|
Das ist eine Bet, um den Reingewinn zu erhöhen, wenn man z.B denkt, am River die beste Hand zu halten und der Gegner noch Callen wird. Die Bet hat einen positiven Erwartungswert und man vergrößert mit ihr den Pot und den eigenen Gewinn. |
| Varianz |
|
Varianz ist die völlig normale Abweichung vom wahrscheinlichen Ergebnis einer Pokerhand, oder einer Entscheidung im Spiel. Es gibt Spielstile, die sehr varianzreich, weil looser, sind. Und es gibt Stile, die etwas risikoärmer und dadurch auch varianzärmer sind. |
| VPIP |
|
Voluntary put in pot gibt an, in wie viel Prozent der Fälle ein Spieler vor dem Flop frewillig (keine Blinds) Geld investiert. Es werden Calls, Raises und Reraises. |
| W |
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| Walk |
|
Man erhält einen Walk im Big Blind, wenn alle Gegner zu einem Fold.n und man die Hand (nur die Blinds also) somit gewinnt |
| Way ahead / Way behind |
|
Eine wa/wb-Situation besteht dann, wenn man mit einer Made Hand, die sich aber kaum verbessern kann, gegen entweder eine bessere Hand, unterlegene Hand steht, die auch nur wenig Verbesserungsmöglichkeiten besitzt. Entweder ist man vorne, oder eben hinten |
| Weak / Weakness |
|
Weak bedeutet schwach. Ein Draw , eine Hand, ein Spieler, oder ein Spielzug können weak sein. Ein Spieler ist z.B. weak, wenn er entweder generell schlecht spielt oder wenn er ängstlich spielt und jeder Konfrontation aus dem Weg geht und ständig einen Grund zum Fold.n findet. |
| Weak Draw |
|
Weak Draws sind schwache Draws mit wenigen Outs. |
| |
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| Weak-Tight |
|
Weak-Tight bezeichnet eine tight-passive Spielweise. Ein Spieler, der weak-tight spielt, kann im Extremfall ein Rock sein, wird allgemein aber auch als Nit bezeichnet. Er ist sehr vorsichtig, vermeidet Risiken und große Pötte |
| |
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| Wheel |
|
Als Wheel wird eine Straight bezeichnet, die aus Ass, 2, 3, 4, 5 besteht |
| Wrap |
|
Ein Wrap ist in Omaha ein Draw, der das Board umschließt und dadurch sehr viele Outs hat. Eine Unterform ist der Inside-Wrap, der vom Board eingeschlossen wird. Beispiele: KQT9 auf JTx bzw. KQJ5 auf ATx für den Inside Wrap. |
| WSD |
|
Won At Showdown gibt an, in wie viel Prozent der Fälle ein Spieler tatsächlich am Showdown die beste Hand hält und gewinnt. Dieser Wert, in Verbindung mit dem WTSD, kann ein Anhaltspunkt dafür sein , welche Qualität seine Hände haben müssen, um sie bis zum Showdown zu bringen. |
| WTSD |
|
Der Went To Showdown gibt an, in wie viel Prozent der Fälle jemand eine Hand zum Showdown bringt. Es ist ein Indiz dafür, wie oft ein Spieler seine Hand am Flop aufzugeben bereit ist. Je höher der Wert, desto seltener wird er Fold.n. Somit werden Bluffs sinnloser, je höher der WTSD ist. |
| |
|
|
| Die gebräuchlichsten Abkürzungen beim Online-Poker |
| AF |
|
Aggression Factor - ist das Verhältnis zwischen Bet /Raise eines Spielers und den einfachen Calls. |
| ATS |
|
b>Attempt to Steal - Gibt an, wie häufig ein Spieler in später Position die Blinds attackiert. |
| B/C |
|
b>Bet / Call - Eine Line, die sich der Spieler vornimmt zu spielen. Er bettet, und würde anschließend eine gegnerische Erhöhung auch callen. |
| B/F |
|
Eine Line, die sich der Spieler vornimmt zu spielen. Er bettet, und würde anschließend bei einer gegnerischen Erhöhung folden. |
| BB |
|
Big Blind / Big Bet |
| BR |
|
Bankroll |
| BRB |
|
Bankroll Building (Aufbau der Bankroll) |
| BRM |
|
Bankrollmanagement |
| BSS |
|
Big Stack Strategy - Strategie für das Spiel mit einem vollen Stack |
| BU |
|
Button - Position des Kartengebers / Dealers |
| C/B |
|
Check Behind - Checken, nachdem der Gegner gecheckt hat. |
| C/C |
|
Check / Call - Checken und anschließendes Callen nach einer gegnerischen Bet |
| C/F |
|
Check / Fold - Checken und anschließendes Fold nach einer gegnerischen Bet |
| C/R |
|
Check / Raise - Checken und anschließendes Raise nach einer gegnerischen Bet |
| CO |
|
Cutoff - die Position rechts von Dealerbutton |
| EP |
|
Early Position - Die frühen Positionen am Tisch |
| EV |
|
Expected Value - Erwartungswert |
| FL |
|
Fixed Limit |
| FR |
|
Full Ring - Ein Spiel mit 7 - 10 Spielern |
| HU |
|
Heads Up - Zwei Spieler gegeneinander |
| ICM |
|
Independent Chip Model - Mathematisches System für das Turnierspiel bei hohen Blinds. |
| IP |
|
In Position - Ein Spieler ist in Position, wenn er nach seinen Gegnern agieren kann. |
| ITM |
|
In the money - Ein Spieler ist im Turnier ITM, wenn schon genügend Spieler ausgeschieden sind um in den Geldränge zu sein. |
| LAG |
|
Loose-Aggressive - Ein Spieler, der viele Hände und diese aggressiv spielt. |
| LP |
|
Late Position - Die späten Positionen am Pokertisch. |
| MP |
|
Middle Position - Die mittleren Positionen am Pokertisch. |
| MTT |
|
Multi Table Tournament - Ein Turnier mit festgelegter Startzeit, an dem anfangs eine größeren Anzahl Spieler an mehreren Tischen gleichzeitig spielen. |
| NL |
|
No Limit |
| OOP |
|
Out of Position - Der Spieler ist OOP, der in einem Spiel vor seinen Gegnern agieren muss. |
| PFR |
|
Preflop Raise - Ein Raiser vor dem Flop, aber auch der Wert dafür, wie häufig ein Spieler vor dem Flop erhöht. |
| ROI |
|
Return on Investment - Verhältnis von Investition zu Gewinn beim Turnierpoker. |
| SB |
|
Small Blind |
| SH |
|
Shorthanded - Ein Tisch mit 3 bis 6 Spielern. |
| SHL |
|
Starting Hands List - Tabellarische Übersicht der Aktionen und der Spielweise nach einer bestimmten Strategie in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren. |
| SNG |
|
Sit and Go - Turnier mit einer festgelegten Spielerzahl. |
| SSS |
|
Shortstack Strategy - Leicht erlernbare Strategie für das Spiel mit kleinem Stack beim No-Limit-Spiel Cashgame. |
| TAG |
|
Tight-Aggressive - Ein TAG spielt ausgesuchte Hände und geht dabei aggressiv vor. |
| TPTK |
|
Top Pair / Top Kicker - Ein Paar aus einer der Startkarten und der höchsten Gemeinschaftskarte mit dem bestmöglichen Kicker. |
| UTG |
|
Under the Gun - Position des Spielers links neben dem Big Blind. |
| VPIP |
|
Der prozentuelle Anteil der Hände, die ein Spieler freiwillig (ohne Blinds) preflop investiert. |
| WSD |
|
Won At Showdown gibt an, in wie viel Prozent der Fälle ein Spieler tatsächlich am Showdown die beste Hand hält und gewinnt. Dieser Wert, in Verbindung mit dem WTSD, kann ein Anhaltspunkt dafür sein , welche Qualität seine Hände haben müssen, um sie bis zum Showdown zu bringen. |
| WTSD |
|
Der Went To Showdown gibt an, in wie viel Prozent der Fälle jemand eine Hand zum Showdown bringt. Es ist ein Indiz dafür, wie oft ein Spieler seine Hand am Flop aufzugeben bereit ist. Je höher der Wert, desto seltener wird er folden. Somit werden Bluffs sinnloser, je höher der WTSD ist. |
| |
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